Freie Journalisten protestieren gegen die neuen AGB von Gruner+Jahr

11. Juli 2013, 13:26
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Journalistengewerkschaften DJV und dju in ver.di rufen auf, sich gegen die Rahmenbedingungen zur Wehr zu setzen

Hamburg - In Deutschland formiert sich Widerstand der Freien JournalistInnen gegen die neuen Geschäftsbedingungen bei Gruner+Jahr. Der Verlag hat im Juni neue Rahmenvereinbarungen an Freie  geschickt, die für journalistische Beiträge innerhalb der Markenfamilien gelten sollen. Die Journalistengewerkschaften DJV und dju haben die freien Gruner + Jahr-JournalistInnen aufgefordert, gegen diese neuen Geschäftsbedingungen Widerspruch einzulegen, meldet kress.de.

Auf der faire-zeitungshonorare.de können Freie anonym gegen die AGB des Verlags protestieren, mehr als 100 Freie hätten das bereits gemacht. "Den ökonomischen Interessen und den Persönlichkeitsrechten freier Journalisten werden die AGB in keiner Weise gerecht", sagt DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken. Die neue Rahmenvereinbarung sehe etwa vor, dass Freie ihre Texte für die gesamte Markenfamilie der G+J-Zeitschriften zur Verfügung stellen müssten, "häufig ohne Bezahlung für erneute Nutzungen in derselben Markenfamilie". (red, derStandard.at, 11.7.2013)

 

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