Bank am Smartphone: Was Österreicher wollen

11. Juli 2013, 12:37
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Mobile payments rückläufig - Wertpapierdeals übers Handy nur Minderheitenprogramm - Mit Umfrage

Wien – Bankgeschäfte mit dem Smartphone erledigen: Die Banken bringen immer neue Anwendungen für die Finanzgeschäfte ihrer Kunden auf den Markt. Was die Kunden von der "Bank am Smartphone" haben wollen, hat eine Spezialanalyse des Austrian Internet Monitor (AIM) von Integral ergeben. Sie wurde am Donnerstag von der Erste Bank vorgestellt.

Demnach sei App-Banking kein Nischenprodukt mehr. Der Hochrechnung zufolge wollten 1,6 Millionen Smartphone-Besitzer auch ihre Bank am Handy haben, hieß es von der Erste Bank. 6 von 10 Österreichern haben heute ein Smartphone, eine Steigerung um 40 Prozent in zwei Jahren.

Konten oder Karten sperren

Von diesen 1,6 Millionen Österreichern, die sich vorstellen können, mobile Dienste und Apps von Banken zu nutzen, wollten 47 Prozent über Apps ihr Konto oder ihre Karten sperren können. 41 Prozent würden damit Bankomaten oder Filialen suchen, 40 Prozent den Kontostand abfragen. Ein Viertel wollte Überweisungen tätigen und 21 Prozent wollten Wechselkurse abrufen.

2 von 10 Handybesitzern gaben an, jetzt schon regelmäßig ihr Handy im Finanzeinsatz zu haben. Am stärksten wächst laut Erste-Mitteilung das Mobile Banking, mit neun Prozent Anteil - das sei eine Steigerung um 125 Prozent zu 2011. Rückläufig seien Services wie mobile payments (z.B. Parkscheine), die von zwölf auf acht Prozent sinken. Mobile Wertpapiergeschäfte übers Handy sind gar nur für 1 Prozent interessant.

Die Erste und die Sparkassen geben die Zahl ihrer Kunden, die Netbanking App nutzen, mit 300.000 an. Aktuell würden bereits zehn Prozent aller Inlandsüberweisungen mit einem Smartphone getätigt. (APA, 11.7.2013)

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    Apps bringen das Bankgeschäft auf das Display. Am Foto hat der Herr sogar die Europäische Zentralbank auf dem Handy.

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