Digicams legen weiter zu

11. August 2003, 12:47
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Weltweiter Absatz steigt 2003 um 37 Prozent

Der Markt für digitale Fotoapparate (Digital Still Cameras / DSC) ist weiter auf der Überholspur. Laut Berechnungen des asiatischen IT-Dienstes DigiTimes dürften 2003 weltweit insgesamt über 40,7 Mio. DSCs verkauft werden, ein Plus von 55 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Den Markt teilen sich dabei größtenteils japanische und taiwanesische Anbieter, die entweder unter eigenem Namen oder als Auftragsfertiger fungieren.

Output in Japan bei 25 Millionen

Die von DigiTimes veröffentlichten Zahlen basieren auf Berechnungen der japanischen Camera and Imaging Products Association (CIPA) und der taiwanesischen Photonics Industry and Technology Development Association (PIDA) Demnach werden taiwanesische Gesellschaften 2003 37 Produzent aller weltweit verkauften DSCs herstellen, japanische Konzerne den Rest. In Japan lag den Berechnungen zufolge der Output im Vorjahr bei knapp 25 Millionen. In den ersten fünf Monaten dieses Jahres setzten die Produzenten aus dem Land der aufgehenden Sonne nach PIDA-Angaben bereits knapp 13,4 Mio. Einheiten ab.

Sony vor Canon und Olympus

Marktführer in Japan ist Sony vor Canon und Olympus, die 2003 auf eine Produktion von jeweils zwischen sieben und zehn Mio. DSCs kommen dürften. Generell haben sich die japanischen Firmen zunehmend auf den Highend-Markt konzentriert. Kameras mit einer Auflösung von 5 Megapixel und darüber sollen CIPA-Angaben zu Folge bereits 20 Prozent der gesamten japanischen DSC-Produktion ausmachen. Damit hat sich der Anteil "höherwertiger" Geräte gegenüber dem Vorquartal glatt verdoppelt.

Beim weltweiten Marktanteil soll es den Prognosen zufolge im nächsten Jahr zu leichten Verschiebungen kommen. Demnach sollen taiwanesische Produzenten dann auf einen Anteil von 40 Prozent kommen. Insgesamt wird sich der globale DSC-Absatz im kommenden Jahr weiter erhöhen und um 30 Prozent auf dann knapp 53 Mio. Stück zulegen.(pte)

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