"Nivellierung ... kann nur nach unten führen"

5. August 2003, 21:01
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Barenboim kritisiert Opernstiftung

Berlin - Der Generalmusikdirektor der Berliner Staatsoper, Daniel Barenboim (60), hat die geplante Stiftung zum Erhalt von drei Opernhäusern in der Hauptstadt indirekt kritisiert. Eine echte Entlastung könne wohl nur erreicht werden, wenn der Bund eines der Berliner Häuser übernehme. "Jetzt wird sich die Nivellierung fortsetzen, und sie kann nur nach unten führen." Die Opernstiftung soll nach den Plänen von Kultursenator Thomas Flierl (PDS) am 1. Januar 2004 an den Start gehen. Unter ihrem Dach sollen Deutsche Oper, Staatsoper Unter den Linden und Komische Oper als selbstständige GmbHs geführt werden. Der Bund steuert zur Gründung der Stiftung einmalig drei Millionen Euro bei. (dpa, DER STANDARD, Printausgabe vom 28.7.2003)
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