USA: Umsatzsteigerung bei Videos und DVDs

4. August 2003, 10:58
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Kinos ziehen dafür immer weniger Besucher an

In den USA sind die Umsätze mit Filmen an den Kinos in der ersten Jahreshälfte um vier Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr gesunken, im selben Zeitraum stieg jedoch der Verkauf von Home-Videos und DVDs um 16 Prozent an. Das berichtet die New York Times heute, Freitag, unter Berufung auf das Video-Business-Magazin. Im ersten Halbjahr 2003 betrugen die Umsätze bei Videos und DVDs 10,2 Millionen Dollar.

Einnahmen

Filme machen im Video/DVD-Format mehr Umsatz als an den Kinos, oft doppelt so viel, erklärt Scott Hettrick, Herausgeber von Video Business. "8 Mile" mit Rapper Eminem spielte 117 Millionen Dollar in den Kinos ein und 130 Millionen Dollar im Home-Video-Format. "One Hour Photo" erreichte 31,6 Millionen Dollar in Kinos und 72,6 Millionen Dollar auf Video/DVD, allein 51 Millionen Dollar davon durch Verleih.

Boom

Ein Grund für die höheren Verkäufe im Home-Video-Sektor besteht in der steigenden Beliebtheit der DVD. Zwar besitzen weit mehr US-Haushalte Video-Recorder, die Zahl der Haushalte mit DVD-Player steigt jedoch, momentan sind es rund 50 Prozent. Im ersten Halbjahr 2003 wurden insgesamt 4,8 Milliarden Dollar für DVDs ausgegeben und 1,05 Milliarden Dollar für Videokassetten. Die Ära der Videokassetten wird schon in einigen Jahren enden, so Hettrick. "Bereits jetzt erscheinen einige Titel nur auf DVD", so Hettrick weiter. (pte)

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