"Kanzlerfest" als inoffizieller Wahlkampfauftakt

10. Juli 2013, 18:01
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Beim Parteirat Anfang August segnet die SPÖ offiziell das Wahlprogramm und die Kandidatenliste ab, danach findet das Kanzlerfest statt

Wien - Die rote Politelite stößt diesmal mit Verspätung an: Statt wie üblich Ende Juni, bittet die SPÖ erst am 3. August zum traditionellen Kanzlerfest ins Gartenhotel Altmannsdorf im Süden Wiens. Die Terminwahl birgt einerseits das Risiko, dass viele Gäste in der Urlaubszeit nicht da sind und für den Samstagabend absagen könnten und somit Gastgeber Werner Faymann inmitten eines schütter besuchten Parks kein flottes Bild für den Wahlkampf abgeben würde. Andererseits sollte sich zumindest das Wahlvolk mobilisieren lassen, zumal sich dieses am Vormittag ohnehin in der Bundeshauptstadt treffen muss: Bei einem Parteirat in der Metahall in der Donaustadt segnet die SPÖ offiziell Wahlprogramm und Kandidatenliste ab. Das Kanzlerfest soll dann als eine Art inoffizieller Wahlkampfauftakt folgen. In den vergangenen Jahren waren jeweils 2000 bis 3000 Gäste der Einladung gefolgt.

Bereits am Abend des 2. August hören die Sozialdemokraten ins Volk hinein. Bei einem Bürgerkonvent, ebenfalls in der Metahall, sollen jene Ideen ins Wahlprogramm einfließen, nach denen die SPÖ ihren derzeit laufenden "BürgerInnendialog" sucht. (jo, DER STANDARD, 11.7.2013)

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