Korea-Krise: Gespräche über Industriepark vertagt

10. Juli 2013, 14:09
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Nord- und Südkorea im Grundsatz einig über Wiedereröffnung

Pjöngjang/Seoul - Die Verhandlungen zwischen Nord- und Südkorea über eine Wiedereröffnung ihrer gemeinsamen Sonderwirtschaftszone Kaesong sind am Mittwoch nach vier Stunden auf kommende Woche vertagt worden.

"Der Norden und der Süden sind sich einig, dass der Industriekomplex erhalten und weiterentwickelt werden sollte", sagte Seouls Verhandlungsführer Suh Ho auf dem in Nordkorea gelegenen Gelände. Die derzeitige vorübergehende Schließung des Betriebs solle sich nach der Wiedereröffnung nicht wiederholen.

Eine Grundsatzeinigung über die Wiedereröffnung des für beide Seiten wichtigen Industriekomplexes war am Wochenende erzielt worden. Für das kommunistische Nordkorea ist Kaesong eine wichtige Devisenquelle, und auch für die dort ansässigen 123 südkoreanischen Firmen verursachte die Schließung Millionenverluste.

Die Spannungen auf der koreanischen Halbinsel hatten sich im Frühjahr verschärft, als Nordkorea den USA und Südkorea mit Atomangriffen drohte. Im April schließlich zog die Führung in Pjöngjang die 53.000 nordkoreanischen Arbeiter aus Kaesong ab, was die Produktion zum Erliegen brachte. (APA, 10.7.2013)

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