Fördertopf ist leer, 4.500 Antragsteller warten

9. Juli 2013, 11:59
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225 Millionen Privatinvestitionen liegen noch unbearbeitet bei den Bausparkassen

Laut Gewerkschaft Bau-Holz (GBH) sind bereits zur Halbzeit die 70 Millionen Euro für Private aus dem Bundessanierungsscheck ausgeschöpft. Rund 14.000 Anträge mit einer durchschnittlichen Fördersumme von mehr als 5.000 Euro wurden genehmigt, weitere 4.500 Anträge mit 225 Millionen Privatinvestitionen liegen noch unbearbeitet bei den Bausparkassen, heißt es in der Aussendung.  

"Der Konjunkturbonus bis 30. Juni mit maximal 2.000 Euro war ein voller Erfolg. Dazu kommt die Zusicherung für Hochwasseropfer, den Bonus zu verlängern und im Zuge des Bau-Konjunkturpaketes für Wiederherstellungsmaßnahmen zu öffnen", so GBH-Chef Josef Muchitsch. Innerhalb der letzten Tage habe es einen enormen Run auf den Sanierungsscheck gegeben.

Um alle noch offenen 4.500 Anträge mit einer durchschnittlichen Förderung in der Höhe von 5.000 Euro positiv abwickeln zu können, sei ein zusätzliches Fördervolumen in der Höhe von 22,5 Millionen Euro notwendig. Derzeit werde im Wirtschafts- und Umweltministerium geprüft, ob zusätzliche Budgetmittel für den Sanierungsscheck 2013 an Private zur Verfügung gestellt werden können. (red, derStandard.at, 9.7.2013)

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