Heimischer Automarkt verliert an Fahrt

9. Juli 2013, 11:51
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Wien - Der österreichische Automarkt hat im ersten Halbjahr an Fahrt verloren: Von Jänner bis Juni sank die Zahl der Pkw-Neuzulassungen gegenüber dem Vorjahreszeitraum in Österreich um 8,4 Prozent auf 171.204, teilte die Statistik Austria heute, Dienstag, mit. Bei den Diesel-Pkw (Anteil: 56,1 Prozent) gab es einen Rückgang um 7,1 Prozent, bei benzinbetriebenen Autos (Anteil: 42,8 Prozent) um 10,8 Prozent. Die Kfz-Zulassungen insgesamt sanken um 8,2 Prozent auf 225.128 Fahrzeuge.

Nur Jänner positiv

Die Pkw-Zulassungen entwickelten sich im ersten Halbjahr nur im Jänner positiv mit einem Plus von 3,5 Prozent. In allen anderen Monaten wurden weniger Autos neu zugelassen: Im Februar betrug der Rückgang 11,7 Prozent, im März waren es minus 18,1 Prozent, im April minus 5,9 Prozent und im Mai minus 10,2 Prozent. Im Juni sank die Zahl der Pkw-Neuzulassungen um 5,4 Prozent auf 31.279 Stück.

Unter den Top 10 Automarken verzeichnete im ersten Halbjahr Mercedes den höchsten Zuwachs mit plus 18,3 Prozent, gefolgt von Seat (+7,0 Prozent) und Hyundai (+1,6 Prozent). Rückgänge gab es bei Ford (-16,2 Prozent), Opel (-12,9 Prozent), BMW (-9,1 Prozent), Skoda (-8,3 Prozent), VW (-6,6 Prozent), Audi (-6,0 Prozent) und Renault (-5,9 Prozent).

Bei Lkw der Klasse N1 sanken die Neuzulassungen in den ersten sechs Monaten um 8,8 Prozent, bei Lkw Klasse N3 um 1,5 Prozent, bei Sattelzugfahrzeugen um 10,8 Prozent und bei land- und forstwirtschaftlichen Zugmaschinen um 7,0 Prozent. Lkw der Klasse N2 entwickelten sich mit 2 Fahrzeugen (+0,7 Prozent) positiv. Die Zahl der Neuzulassungen von Leichtmotorrädern stieg um 7,0 Prozent, jene von Motorrädern um 5,2 Prozent. Bei Motorfahrrädern wurde ein Minus von mehr als einem Fünftel (-21,7 Prozent) verzeichnet. (APA, 9.7.2013)

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    Auf Österreichs Automarkt staut es sich.

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