Viele Hygienemängel in Linzer Eissalons

8. Juli 2013, 16:15
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Fünf von 16 untersuchten Eisproben enthielten Fäkalkeime und wurden als nicht zum Verzehr geeignet eingestuft

Ein Eisdielen-Test der Arbeiterkammer in Linz hat schwere Hygienemängel bei jeder dritte Probe ergeben. Die positive Nachricht: Farbstoffe im bei Kindern beliebten blauen Eis, die im Verdacht stehen das Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom (ADHS) auszulösen, wurden nicht gefunden. Das teilten die Konsumentenschützer am Montag in einer Presse- aussendung mit.

Nur zehn von 16 Proben einwandfrei

Die AK Oberösterreich hat 16 Proben in elf Betrieben entlang der Linzer Landstraße und am Hauptplatz gezogen. Bei jedem kauften sie eine Portion Vanilleeis sowie in jenen fünf Geschäften, in denen sie angeboten wurde, zusätzlich die blau gefärbte Sorte.

Zehn der sechzehn Proben wurden als hygienisch einwandfrei beurteilt. Fünf enthielten zu viele Enterobakterien - das sind Fäkalkeime. Sie wurden als nicht zum Verzehr geeignet eingestuft. Eine Probe wies eine für Vanilleeis untypisch hohe Gesamtkeimzahl auf und bekam daher die Beurteilung "mangelhaft". Ein Grund für die Hygienemängel vermuten die Konsumentenschützer in den Portionierern, die zum Teil in Gefäßen statt unter fließendem Wasser ausgespült worden seien. (APA, derStandard.at, 8.7.2013)

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    Nicht überall kann man so unbeschwert Eis essen, zumindest aus gesundheitlicher Sicht: Ein Arbeiterkammer-Test von Eissalons ergab teils schwere Hygienemängel.

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