Börsenkrimi um ProSiebenSat.1 geht in die nächste Runde

8. Juli 2013, 14:12
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Investoren planen ihre Stimmmehrheit zugunsten eines Ausstiegsszenarios über die Börse aufzugeben

Seit geraumer Zeit schon versuchen die Finanzinvestoren Permira und KKR ihr Anteile am TV-Konzern ProSiebenSat.1 zu verkaufen, doch laut einem Bericht auf spiegel.de ist nach wie vor kein strategischer Käufer in Sicht. Als Grund nennt der Permira-Manager Götz Mauser die Höhe der Kaufsumme und die Digitalisierung, die für internationale Medienkonzerne derzeit wichtiger sei als etwaige Übernahmen.

In Folge sei nun die Idee geboren, bei der Hauptversammlung am 23. Juli die Aktiengattungen zu vereinheitlichen. Das würde beide Investoren zwar ihr Stimmenmehrheit kosten, aber immerhin ließe diese Vorgehensweise laut Götze ein Ausstiegsszenario über die Börse zu. (red, derStandard.at, 8.7.2013)

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