Waris Dirie erhält Dehler-Preis für Kampf gegen Beschneidung

8. Juli 2013, 12:38
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Die Menschenrechtsaktivistin hat das Thema Beschneidung auf die öffentliche Agenda gebracht

München - Die Bestsellerautorin Waris Dirie ("Wüstenblume") wird für ihr Menschenrechts-Engagement mit dem Thomas-Dehler-Preis ausgezeichnet. Dem ehemaligen Fotomodel sei es gelungen, "das Thema Beschneidung von jungen Mädchen auf die öffentliche Agenda zu bringen", erklärte die FDP-nahe bayerische Thomas-Dehler-Stiftung am Montag zur Begründung. Der undotierte Preis werde am 24. Juli in München überreicht.

In ihrer Autobiografie, die auch fürs Kino verfilmt wurde, hatte die als Nomadenkind in Somalia geborene Dirie geschildert, wie sie als Kind Opfer einer Genitalverstümmelung wurde. In den 80er Jahren wurde sie ein begehrtes Supermodel, später UN-Sonderbotschafterin für Frauenrechte in Afrika. Dirie, deren genaues Geburtsdatum unbekannt ist, hat die Desert Flower Foundation gegründet, die in Afrika Aufklärungsarbeit betreibt, Betroffene unterstützt und die Unabhängigkeit von Frauen fördern will. Dirie lebt heute in Österreich. Die Auszeichnung ist nach Thomas Dehler (1897-1967) benannt, dem ersten Bundesjustizminister und späteren FDP-Vorsitzenden. (APA, 8.7.2013)

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    Die Buchautorin von "Wüstenblume" Waris Dirie wird für ihr Engegement mit dem Thomas-Dehler-Preis ausgezeichnet.

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