Paszek fliegt aus Top 100, Federer aus Top vier

8. Juli 2013, 15:42
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Keine Österreicherin in den Top 100 - Meusberger löst Paszek als Nummer eins ab - Melzer und Haider-Maurer verbessern sich - Schweizer nur noch auf Platz fünf

London - Wie angekündigt hat Tamira Paszek ihren Platz in den Top 100 verloren. Damit ist erstmals seit Jahren keine Österreicherin in diesem Kreis vertreten. Paszek, die als Vorjahres-Viertelfinalistin in Wimbledon gleich in Runde eins ausgeschieden ist, "verdoppelte" ihr Ranking vom 57. auf den 114. Rang. Damit ist ihre engere Landsfrau Yvonne Meusburger, die sich um vier Positionen steigerte, als 112. neue rot-weiß-rote Nummer eins. "Neustart - Ich drücke den Rückstellknopf und werde härter arbeiten als je zuvor", versprach Paszek am Montag via Twitter, nachdem ihr Rückfall schwarz auf weiß zu sehen war.

Aus internationaler Sicht schob sich Wimbledon-Championesse Marion Bartoli von der 15. Stelle auf Platz sieben. Maria Scharapowa überholte Viktoria Asarenka und ist wieder Zweite hinter der unverändert ganz oben stehenden Serena Williams. Wimbledon-Finalistin Sabine Lisicki schob sich vom 24. auf den 18. Rang.

Federer aus den Top vier

Achtelfinalist Jürgen Melzer verbesserte sich um vier Plätze und ist 33 und mit Andreas Haider-Maurer gibt es auf Position 98 wieder einen zweiten Österreicher in den Top 100. Der Niederösterreicher hat sich nach seinem Challengertitel in Timisoara um zehn Positionen verbessert. Auch Martin Fischer machte einen großen Sprung von 251 auf 200.

Wimbledon-Sieger Andy Murray blieb auf Platz zwei hinter Finalist Novak Djokovic. Roger Federer ist erstmals seit dem 7. Juli 2003 nicht mehr in den Top vier klassiert. Durch das frühe Out in Wimbledon fiel der Schweizer vom dritten auf den fünften Rang zurück .522 Wochen lang war Federer immer unter den Top 4 klassiert gewesen, die meiste Zeit als Nummer 1 (302 Wochen). Ziemlich genau ein Jahr nachdem er die Spitzenposition zum vorerst letzten Mal erobert hat, liegt er nun mit 5.785 Punkten gleich 6.525 Zähler hinter Leader Novak Djokovic. Im Race to London, also der Rangliste 2013, liegt der Schweizer gar nur an sechster Position. (APA/red 08.07.2013)

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