Syrische Opposition hofft auf saudische Waffen

8. Juli 2013, 09:25
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Neuer Chef Jarba: Keine Teilnahme an Friedenskonferenz bei derzeit schwacher militärischer Position der Aufständischen

Istanbul/Damaskus/Riad - Die syrische Opposition rechnet damit, dass ihre Kämpfer schon bald mit hoch entwickelten Waffen aus Saudi-Arabien ausgerüstet werden. Dies werde die militärische Lage für die Aufständischen ändern, die derzeit schwach sei, sagte der neue Präsident der Nationalen Koalition, Ahmad Jarba, am Sonntag der Nachrichtenagentur Reuters in Istanbul. Dort war Jarba, der enge Kontakte zu Saudi-Arabien unterhält, am Wochenende zum Chef des Oppositionsbündnisses gewählt worden.

Eine Teilnahme an der von den USA und Russland geplanten Friedenskonferenz lehnte Jarba ab, solange sich die Aufständischen nicht in einer militärisch starken Position befänden. Dem syrischen Präsidenten Bashar al-Assad schlug Jarba eine Feuerpause für die Zeit des Ramadan vor, um die Kämpfe in der belagerten Stadt Homs zu stoppen. Dort sehen sich die Rebellen einer Offensive von Regierungskräften und Hisbollah-Milizen am Boden und aus der Luft ausgesetzt. (APA/Reuters, 8.7.2013)

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