Musik-Industrie stellte Löschanträge für 25 Millionen Google-Links

7. Juli 2013, 18:45
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Zahl der Löschanträge in den vergangenen Monaten drastisch gestiegen

Die Recording Industry Association of America (RIAA) hat seit 2011 über 7.100 Löschanträge an Google gestellt. Der Verband der US-Musikindustrie lässt bei dem Suchmaschinenbetreiber Links auf Download-Portale und File-Hoster löschen, die auf urheberrechtlich geschützte Inhalte verweisen. Insgesamt wurde die Entfernung von über 25 Millionen URLs aus Googles Index beantragt. Das ist im Tranzparenzbericht des Unternehmens des Unternehmens nachzulesen.

Anzahl der Links nimmt zu

Dabei hat die RIAA in den vergangenen Monaten deutlich mehr Anträge als zuvor gestellt. Bis zum Februar hat der Verband rund 10 Millionen URLs gemeldet. Alleine an diesem Wochenende, am 6. und 7. Juli, kamen Zehntausende hinzu. Ein Ende scheint nicht in Sicht. Denn die Anzahl der Links, die auf illegal im Web verbreitete Dateien, scheint anzusteigen.

Web-Sperren als Grund

Ein Grund dafür dürfte sein, dass der Zugang zu Seiten wie The Pirate Bay in einigen Ländern blockiert ist. Durch die zahlreichen Umleitungen, die unmittelbar nach den Blockanden errichtet wurden, ist auch die Zahl der Links gestiegen, berichtet TorrentFreak unter Berufung auf Vertreter der Organisation. (red, derStandard.at, 7.7.2013)

  • Die RIAA lässt täglich Tausende Links aus Google "ausradieren".

    Die RIAA lässt täglich Tausende Links aus Google "ausradieren".

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