Smartphone in der Hand: Digitaler Habitus

    5. Juli 2013, 20:51
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    Das ließe sich zwecks Abspannens selbstverantwortlich "abtrainieren"

    Den verflüssigten Grenzen zwischen Arbeit und Privatheit wird großer Impact auf Erschöpfungszustände zugeordnet. Daimler hat den Mitarbeitern nun freigestellt, die Mails im Urlaub automatisch löschen zu lassen.

    Aktuell ist laut Umfragen fast jeder Zweite hierzulande aber auch in der Freizeit für die Firma erreichbar, schaut regelmäßig in die elektronische Nabelschnur. In Führungsjobs verständlich, oft notwendig, aber: so viele Chefs in Österreich?

    Eingerechnet, dass einige Vorgesetzte und Kollegen die (rechtlichen) Grenzen überschreiten mögen. Auch eingerechnet, dass einige wissen, dass sie sich viel Ärger ersparen, wenn sie nicht drei Wochen offline sind, weiters einbezogen, dass einige einfach Spaß daran haben, bleibt doch übrig, was in Öffis, bei Besprechungen und sogar im privaten Kreis Usus geworden ist: der Habitus, permanent die Smartphones in der Hand zu haben. Das ließe sich zwecks Abspannens selbstverantwortlich "abtrainieren". (Karin Bauer, DER STANDARD, 6./7.7.2013)

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      Der Habitus, permanent die Smartphones in der Hand zu haben.

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