"Alpine Parkuhr" unterstützt Bergrettung

4. Juli 2013, 11:39
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Hinter die Winschutzscheibe geklemmt, gibt eine umgestaltete Parkuhr Bergrettern Hinweise darauf, ob die Fahrzeughalter vielleicht Hilfe brauchen

Vor allem an den Wochenenden findet man auf Parkplätzen im Tal zahlreiche Autos von Ausflüglern, Bergsteigern und Wanderern. Oft werden die Fahrzeuge für längere Zeit stehen gelassen und sorgen dann für Besorgnis um das Wohlergehen ihrer Besitzer.

"Alpine Parkuhr" für mehr Sicherheit

Eine umfunktionierte Parkuhr hilft Bergrettern und Alpinpolizisten, zu erkennen, ob die Fahrzeughalter eventuell Hilfe benötigen. Die "Alpine Parkuhr" wird dafür hinter der Windschutzscheibe platziert. Die Ausflügler stellen die ungefähre Zeit an, wann sie wieder bei ihrem Fahrzeug sein sollten.

Abschätzen von Gefahren

Mit Hilfe dieser Zeitangabe kann die Bergrettung leichter abschätzen, ob es vielleicht zu einem alpinen Notfall gekommen sein könnte und entsprechend reagieren. Umgekehrt können die Retter beruhigt sein, wenn das Auto zwar schon länger geparkt ist, die Besitzer aber vielleicht eine größere Tour in Angriff genommen.

Die Idee zur Parkuhr hatte der Bürgermeister des Bergsteigerdorfs Johnsbach im Nationalpark Gesäuse, Ludwig Wolf. Die nächste Auflage der praktischen Uhren wurde bereits in Auftrag gegeben. (ham, derStandard.at, 4.7.2013)

  • Die "Alpine Parkuhr" soll den Helfern helfen, die Situation richtig einzuschätzen.
    foto: np_gesäuse

    Die "Alpine Parkuhr" soll den Helfern helfen, die Situation richtig einzuschätzen.

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