Nintendo hält an Region-Lock für Wii U und 3DS fest

4. Juli 2013, 11:24
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Konzern nennt kulturelle Unterschiede als Begründung für Importblockade

Nintendo wird weiter an lokalen Einschränkungen für Spiele der Wii U und des 3DS festhalten. In einem Interview mit IGN erklärte Konzernchef Satoru Iwata, dass dies nicht auf wirtschaftliche Maßnahmen sondern kulturelle Unterschiede der jeweiligen Märkte zurückzuführen sei. "Es gibt viele unterschiedliche Regionen auf der Welt und jede Region hat ihre eigenen kulturellen und gesetzlichen Einschränkungen sowie unterschiedliche Alterseinstufungen", sagt Iwata. "Es gibt immer Dinge, die wir in jeder einzelnen Region tun müssen, was entgegengesetzt zu der Idee der Spieler ist, alles spielen zu können, was sie wollen." 

Es geht auch anders

Was Nintendo genau von der Marktöffnung abhält, erklärt Iwata allerdings nicht. Wirtschaftlich relevant sind Region-Locks in erster Linie für lokale Händler, die Einnahmen durch Importe verlieren. Sony erlaubt sowohl mit der PS3 und der PS4 als auch der PS Vita Spieleimports und nach einer 180-Grad-Wende unterstützt auch die Xbox One aus dem Ausland erworbene Games. Damit ist Nintendo der einzige Konsolenhersteller, der künftig noch auf lokale Beschränkungen setzt. (zw, derStandard.at, 4.7.2013)

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    foto: shizuo kambayashi/ap/dapd

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