Mastercard und Visa beginnen Zahlungen an VPN-Anbieter zu sperren

4. Juli 2013, 09:11
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"Bekämpfung von Anonymisierungsservices" - Unter anderem iPredator betroffen

Im Kampf gegen Filesharing tut sich eine neue Front auf: Die Kreditkartenhersteller Mastercard und Visa haben damit begonnen, Zahlungen an diverse VPN-Provider sowie Anonymisierungsservices zu untersagen. Das berichtet Torrentfreak in Berufung auf den schwedischen Bezahlservice Payson.

Druck

Dieser hatte am vergangenen Wochenende Mails an seine KundInnen verschickt, in denen ausgeführt wird, dass VPN-Anbieter nicht mehr länger per Mastercard und Visa bezahlt werden können. Dies sei Teil eine generellen Policy gegen Anonymisierungsservices, konkret davon betroffen ist etwa iPredator von Pirate-Bay-Gründer Peter Sunde. Auf Nachfrage heißt es von Payson dann, dass diese Änderung auf Druck von Visa und Mastercard erfolgt sei.

Sperrfreudig

Es ist nicht das erste Mal, dass Mastercard und Visa gegenüber ihnen unliebsame Services auf diese Art vorgehen. So werden schon jetzt üblicherweise keine Zahlungen an File Hoster akzeptiert. Für einige Aufregung hatte zudem die Sperre von Spenden an Wikileaks gesorgt, die allerdings seit kurzem wieder aufgehoben wurde. (red, derStandard.at, 4.7.2013)

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