Gefeuerte Kabeg-Chefin Manegold geht vor Gericht

3. Juli 2013, 14:43
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Anwalt: "Vorläufig 55.000 Euro eingeklagt"

Klagenfurt - Die vergangene Woche gefeuerte Chefin der Kärntner Krankenanstalten Betriebsgesellschaft (Kabeg) geht gerichtlich gegen ihren früheren Arbeitgeber vor. Sie lässt sich vom Grazer Anwalt Kurt Klein vertreten. Dieser bestätigte einen Bericht der Tageszeitung "Österreich" (Mittwochausgabe) über die Klage. Klein sagte, die Klage sei bereits bei Gericht eingebracht. Darin würden "vorläufig 55.000 Euro eingeklagt", das entspreche drei Monatsgehältern.

Weitere Gehälter würden später eingeklagt. Eine Wiedereinstellung strebt Manegold laut ihrem Anwalt nicht an. Zu den Gründen der fristlosen Entlassung durch den Kabeg-Aufsichtsrat wollte sich Klein nicht äußern. "Österreich" schreibt, dass Manegold Rechnungen ohne Leistung bezahlt habe und bei Auftragsvergaben über 100.000 Euro Wert nicht wie vorgesehen den Aufsichtsrat konsultiert habe. Manegold selbst habe gegenüber dem Blatt gesagt, sie hätte die Vorwürfe aufklären können, man habe sie aber aus der Sitzung ausgeschlossen. (APA, 3.7.2013)

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