Italienische Hypo will Betrugsverdacht prüfen

3. Juli 2013, 11:33
1 Posting

Bank soll bei Zinsberechnung von 14.000 Leasingverträgen Millionen Euro zu viel kassiert haben. Das Image der Bank leidet weiter

Udine/Klagenfurt - Nachdem die Staatsanwaltschaft von Udine Ermittlungen gegen die Hypo Alpe-Adria Italia wegen Betrugs in die Wege geleitet hat, hat das Geldhaus sein volles Engagement zur Klärung der Vorwürfe versprochen. Die Bank bemühe sich um eine rasche und transparente Rückerstattung an die betroffenen Kunden, hieß es seitens der Hypo Alpe-Adria Italia.

Fünf Manager verdächtigt

Im Zeitraum zwischen 2008 und 2013 soll die Bank bei der Zinssatzberechnung von 14.000 Leasingverträgen, die mit Privaten und Unternehmen abgeschlossen worden waren, unerlaubt Zinsen in Höhe von 30 Millionen Euro kassiert haben, so der Vorwurf der Ermittler. In den Sog der Ermittlungen sind fünf Manager der Bank geraten.

In den vergangenen Monaten hatten sich Firmenkunden-Reklamationen bei den Zinssatzberechnungen in Leasingverträgen gehäuft. Zuletzt hatten sich auch TV-Programme mit den Beschwerden befasst. (APA, 3.7.2013)

  • Die Hypo-Hippos sollen bei Leasingzinsen ein wenig zu hoch gegriffen haben.
    foto: hypo alpe adria italia

    Die Hypo-Hippos sollen bei Leasingzinsen ein wenig zu hoch gegriffen haben.

Share if you care.