Ex-Vizepräsidentin plündert Tiffany

3. Juli 2013, 10:43
3 Postings

Zu Repräsentationszwecken borgte sich eine leitende Angestellte teure Klunker aus – und verscherbelte sie

New York - Eine ehemalige leitende Angestellte von Tiffany soll Schmuck im Wert von mehr als einer Millionen Dollar gestohlen und weiterverkauft haben. Nicht ohne dazu noch einen satten Gewinn einzufahren. Denn die "Beute" verscherbelte sie um 1,3 Millionen Dollar an internationale Interessenten, die sie in dem Glauben ließ, der wertvolle Schmuck gehöre ihr.

In ihrer aktiven Zeit bei dem New Yorker Nobeljuwelier durfte sich die 46-jährige Ingrid Lederhaas-Okun für Repräsentationszwecke Diamantenringe, Goldarmbänder, Platinketten und Ohrringe ausborgen. Der Schmuck fand seinen Weg allerdings nie wieder zurück in die dafür vorgesehenen Schaukästen. Erst bei einer Inventur wurde festgestellt, dass die wertvollen Stücke fehlten. Nun wurde Lederhaas-Okun in ihrem Wohnhaus im US-Bundesstaat Connecticut festgenommen, teilte die New Yorker Staatsanwaltschaft mit. Sie sei von einer Vizepräsidentin eines Luxus-Juweliers zur Schmuckdiebin geworden, sagte der federführende Staatsanwalt Preet Bharara.

Die mutmaßliche Diebin, die bereits im Februar wegen Personalabbaus entlassen worden war, kam zwar zunächst gegen eine Kaution von 250.000 Dollar frei. Ihr drohen jedoch bis zu zwanzig Jahre Haft. (Reuters, red, derStandard.at, 3.7.2013)

  • Bild nicht mehr verfügbar

    Ingrid Lederhaas-Okun (im Hintergrund) und ihre Anwältin.

Share if you care.