Euro um 1,29 Dollar

4. Juli 2013, 17:12
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Der Euro hat sich heute, Donnerstag, im späten Handel um die 1,29 Dollar-Marke stabilisiert, nachdem er infolge der Pressekonferenz des EZB-Präsidenten Mario Draghi deutlich abgerutscht war. Gegen 17 Uhr notierte der Euro bei 1,2910 Dollar und damit schwächer zum heutigen Richtkurs der Europäischen Zentralbank (EZB).

Vor allem Draghis hartnäckige Weigerung, einen Zeitplan für die expansive Geldpolitik oder Details zur Koppelung an Konjunkturindikatoren preiszugeben, belastete den Euro laut Marktteilnehmern. Ein Analyst der Societe Generale rechnet jedenfalls damit, dass die EZB-Geldflut an die 18 Monate fortgesetzt werde. Auch eine weitere Senkung des Leitzinses unter sein derzeitiges Rekordtief von 0,5 Prozent sei vor dem Auslaufen der Geldschwemme wahrscheinlich, hieß es weiter.

Das Londoner Nachmittags-Fixing für den Goldpreis wurde mit 1.251,75 Dollar/Feinunze ermittelt. Das Vormittags-Fixing lag heute bei 1.249,50 Dollar. Am Vortag wurde ein Nachmittags-Fixing von 1250,00 Dollar festgestellt. (APA, 4.7.2013)

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