Österreich zapft Kapitalmarkt an

2. Juli 2013, 14:07
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Refinanzierung aber nicht mehr zu so rekordniedrigen Zinsen wie zuletzt

Wien - Die Republik Österreich hat am Dienstag erneut den Kapitalmarkt angezapft, konnte sich dabei aber nicht mehr zu so rekordniedrigen Zinsen refinanzieren wie in den letzten Monaten. Insgesamt 1,65 Mrd. Euro hat die Aufstockung zweier Bundesanleihen in die Staatskasse gespült. Die Zinsen - die akzeptierten Durchschnittsrenditen - lagen bei 2,685 Prozent bei der 20-jährigen und bei 0,893 Prozent bei der 15-jährigen Anleihe.

Die 20-Jährige (2,40% BA 2013-2034/1), die bei der heutigen Aufstockung um 660 Mio. Euro mit 2,685 Prozent rentierte, war zuletzt im April noch mit für die Republik günstigere 2,483 Prozent verauktioniert worden. Die andere Anleihe (4,65% BA 2003-2018/1) hatte ein Volumen von 990 Mio. Euro. Zu rund 96 Prozent erfolgte die Zuteilung an ausländische Banken, zu etwa vier Prozent an inländische.

Bei den Emissionen im Mai waren die Renditen bei einer 10- und einer 6-Jährigen auf den tiefsten Stand seit zwanzig Jahren gesunken, im Juni hatten sie jedoch bereits wieder leicht zugelegt. (APA, 2.7.2013)

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