Oligarch Abramowitsch zieht sich aus Politik zurück

2. Juli 2013, 12:13
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Grund: Ein neues Gesetz verbietet russischen Abgeordneten Konten im Ausland

Moskau - Der russische Oligarch Roman Abramowitsch (46) zieht sich aus der Politik zurück, weil ein neues Gesetz Abgeordneten keine Konten im Ausland mehr erlaubt. Der Eigentümer des englischen Fußball-Erstligisten FC Chelsea sei im Autonomen Gebiet der Tschuktschen als Parlamentspräsident zurückgetreten, teilte die Region im äußersten Nordosten Russlands am Dienstag mit.

Abramowitsch hatte sich seit 1999 politisch in dem Bezirk engagiert und war dort bis 2008 acht Jahre lang Gouverneur. Der Unternehmer, dessen Vermögen das Magazin "Forbes" auf 10,2 Milliarden US-Dollar schätzt, hatte viel Geld in den Aufbau des schwach entwickelten Gebietes investiert. (APA, 2.7.2013)

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    Das Amt als Parlamentspräsident des Autonomen Gebietes der Tschuktschen legt Abramowitsch zurück. Seine Konten im Ausland behält er.

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