GPA rät Dayli-Beschäftigten zu Bank-Gesprächen

2. Juli 2013, 11:12
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Im Falle einer Pleite der Drogeriekette sollten offene Forderungen der Beschäftigten unbedingt schriftlich geltend gemacht werden

Wien/Pucking - Noch ist bei der angeschlagenen Drogeriekette dayli alles offen, die Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA) empfiehlt den Mitarbeitern - meist teilzeitbeschäftigte Frauen -, ausstehende Gehälter und Sonderzahlungen schriftlich einzufordern. Die GPA hat dafür ein Formular auf ihre Homepage gestellt.

Alles weiter hänge nun von dayli-Eigentümer Rudolf Haberleitner ab, so GPA-Experte Manfred Wolf. Sollte dieser Pleite anmelden, dann müssten die Ex-Beschäftigen ihre Ansprüche geltend machen, die dann vom Masseverwalter geprüft und an den Insolvenzentgeltfonds weitergeleitet werden. Das kann etwas dauern.

Daher empfiehlt Wolf all jenen Mitarbeitern, bei denen die finanzielle Situation bereits angespannt ist, mit ihrer Hausbank zu sprechen, um etwaige Stundungen oder Umschuldungen zu erreichen. (APA, 2.7.2013)

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