Wer verdient am meisten in der Technologiebranche?

2. Juli 2013, 10:29
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Oracle-Chef Larry Ellison führt die Liste mit einer Vergütung von 96,2 Millionen Dollar an

Wie Mel Brooks es einmal ausgedrückt hat: „Es ist gut, König zu sein." Das gilt natürlich erst recht, wenn man auch so bezahlt wird. Wenn man neuen Daten glauben darf, dann werden die Chefs der großen Unternehmen tatsächlich königlich entlohnt. Das zeigen zumindest die Zahlen, die Equilar für die New York Times zusammengetragen hat.

Demnach konnten sich die Top-200-Chefs von Unternehmen mit mehr als einer Milliarde US-Dollar Jahresumsatz über eine ordentliche Steigerung ihrer Gehälter freuen. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass das durchschnittliche Vergütungspaket in 2012 bei 15,1 Millionen Dollar lag. Das war ein Anstieg um 16 Prozent gegenüber 2011. Doch wer sind denn eigentlich die Großverdiener im Technologie-Sektor?

Ganz vorne mit dabei ist natürlich Larry Ellison. Der Oracle-Chef und -Mitgründer führt die gesamte Liste mit einer Vergütung von 96,2 Millionen Dollar an. Das sind 18,6 Millionen mehr als noch 2011. Die anderen Tech-Schwergewichte sind Robert Kotick vom Spieleentwickler Activision (64,9 Millionen), Marc Benioff von Salesforce (22,1 Millionen) und Intel-Chef Paul Otellini (18,9 Millionen Dollar).

Aber auch für Paul Ricci von Nuance Communications lief es mit einem Paket in Höhe von 37,1 Millionen Dollar nicht schlecht. Ebenso für James Crowe von Level 3 Communications. Er kam auf 40,7 Millionen Dollar.

Marissa Mayer in der oberen Hälfte

Unbedingt erwähnt werden muss auch ein Neueinsteiger, der gleichzeitig jedoch ein bekanntes Gesicht ist: Marissa Mayer von Yahoo. Sie nahm im vergangenen Jahr 36,6 Millionen Dollar mit nach Hause. Damit liegt sie in der oberen Hälfte der etwa 30 Technologie-CEOs, die es auf die Liste geschafft haben.

Die meisten Technologie-Manager auf der Liste kamen im vergangenen Jahr auf ein Paket im Umfang von 10 bis 20 Millionen Dollar. Meg Whitman von HP schaffte es zum Beispiel auf 15,4 Millionen – genauso wie Virginia Rometty von IBM. Brad Smith von Intuit lag bei 12,26 Millionen, und AOL-Chef Tim Armstrong sackte immerhin noch 12,1 Millionen ein.

Ganz am Ende der Technologie-Größen? Dan Hesse vom US-Mobilfunkunternehmen Sprint. Er durfte sich aber auch noch über 11,1 Millionen Dollar freuen.

Wenn man sich diese Daten ansieht, sollte man immer im Hinterkopf behalten, dass in diesen Zahlen das Basisgehalt, Bonuszahlungen, Aktien und Optionen darauf sowie andere Formen von Vergütungen beinhaltet sind. Ein Großteil der Millionen kommt in der Regel nicht durch Gehaltszahlungen zustande, sondern durch Aktienoptionen. Ellison erhielt zum Beispiel von seinen 96,2 Millionen Dollar 90 Millionen in Optionen. Koticks Paket setzt sich zu 86 Prozent daraus zusammen. (Mike Isaac, WSJ.de/derStandard.at 2.7. 2013)

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    Oracle-Chef  Larry Ellison

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