US-Ölpreis mit leicht höherer Tendenz

2. Juli 2013, 14:20
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Wien - Der Ölpreis hat am frühen Dienstagnachmittag etwas höher gegenüber dem Vortag tendiert. Gegen 14 Uhr kostete ein Barrel (159 Liter) der US-Ölsorte West Texas Intermediate (WTI) 98,33 Dollar und damit 0,35 Prozent mehr als am Montag. Der Future auf ein Barrel der Nordseesorte Brent wurde mit 103,27 Dollar gehandelt.

Die Angebotsrisiken dürften den Ölpreis stützen, schrieben die Experten der Commerzbank. In Ägypten droht die Lage weiter zu eskalieren. Nach Massendemonstrationen gegen Präsident Mohammed Mursi hat die Armee dem Staatslenker am Montag ein 48-Stunden-Ultimatum gestellt, um auf die Forderungen der Demonstranten einzugehen. Ägypten ist zwar kein Ölexporteur, aufgrund des Suezkanals und einiger Pipelines aber ein wichtiges Transitland für Öl aus Nordafrika und der Golfregion, hieß es im täglichen Kommentar zu den Rohstoffmärkten der Commerzbank. Zudem sehen die Experten Probleme der Ölexportländer Libyen und Nigeria.

Das Gold-Vormittagsfixing in London lag bei 1.260,75 Dollar und damit höher zum Montagsnachmittags-Fixing von 1.242,75 Dollar. Ein schwacher Dollar und die niedrigen Preise lockte wieder mehr Anleger an, hieß es bei der Commerzbank. In China scheint der Hunger nach Gold ungebrochen. Der größte staatliche Goldproduzent China National Gold rechnet damit, dass die Goldnachfrage heuer erstmals die 1.000 Tonnen Marke übersteigen dürfte, schrieb die Commerzbank.

Gute Konjunkturdaten aus den USA und Europa haben am Dienstag den Industriemetallen deutlichen Aufwind verliehen. Der weltgrößte Aluminiumproduzent Rusal hat zudem seine Wettbewerber dazu aufgerufen noch mehr Produktionskapazitäten stillzulegen, um den Preis noch weiter zu stützen. (APA, 2.7.2013)

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