Firmenhymnen zum Fremdschämen

Video2. Juli 2013, 11:28
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Jüngstes Beispiel: "Azubi-Song" der Deutschen Bahn erntet Spott und Hohn - Lieder manövrieren Unternehmen aufs Abstellgleis

"Die Bahn bietet viel, München nach Kiel. Von Paris bis nach Prag, man kann fahren den ganzen Tag." Ein Reklamesong, der eigentlich die Vorzüge der Deutschen Bahn preisen sollte, manövriert das Unternehmen derzeit aufs Abstellgleis. Über 266.000 Abrufe (Stand: 2. Juli 2013, 10:00 Uhr) und jede Menge Spott und Hohn sind die Folge einer Initiative, die von einigen Lehrlingen der Deutschen Bahn ausging.

Um die Verbundenheit zum eigenen Arbeitgeber zu demonstrieren, kreierten ein paar Azubis, wie Auszubildende in Deutschland genannt werden, eine Firmenhymne. Der Tenor der zumeist wenig schmeichelhaften Kommentare reicht von "total peinlich" bis "es tut soooo weh". Die Deutsche Bahn selbst stellte via Twitter klar, dass das Lied ein "eigenständigs Azubi-Projekt" sei und es sich nicht um eine offizielle Kampagne handle.

Nicht immer erreichen Unternehmen mit Imagevideos oder Firmenhymnen das gewünschte Ziel. Nämlich, sich mitten ins Herz von potenziellen Mitarbeitern oder Kunden zu singen. Hier sind weitere Songs und Videos von oder über Unternehmen, die durchs Netz geistern - mit hohem Fremdschämfaktor.

Falls Sie andere "Favoriten" haben: bitte posten! (om, derStandard.at, 2.7.2013)

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  • Der "Azubi-Song" über die Deutsche Bahn kommt nicht bei allen gut an.
    foto: apa/dpa/hay

    Der "Azubi-Song" über die Deutsche Bahn kommt nicht bei allen gut an.

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