Bangladesch: 450 ArbeiterInnen im Krankenhaus

1. Juli 2013, 10:26
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Polizei geht davon aus, dass die Beschäftigten verseuchtes Trinkwasser bekommen haben

Dhaka - Gut zwei Monate nach dem Einsturz einer Textilfabrik in Bangladesch mit mehr als 1.100 Toten sind am Sonntag rund 450 Beschäftigte einer weiteren Textilfabrik so stark erkrankt, dass sie ins Krankenhaus eingeliefert wurden. Nach Polizeiangaben tranken die Beschäftigten in der Industriestadt Ashulia in der Nähe von Dhaka möglicherweise verseuchtes Wasser. Sie klagten demnach über Magenschmerzen und mussten sich übergeben.

Zweiter Vorfall innerhalb einer Woche

Die Unternehmer schlossen die Fabrik, die Polizei leitete Proben des Wassers zur Untersuchung an ein Labor weiter. In derselben Fabrik namens Rose Limited waren erst am Freitag an die 200 Beschäftigte, größtenteils Frauen, an einer Nahrungsmittelvergiftung erkrankt. Auch sie wurden ins Krankenhaus gebracht. Wasser und Nahrungsmittel wurden von der Fabrik gestellt. (APA, 1.7.2013)

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