Leitbörsen in Fernost schließen überwiegend höher

1. Juli 2013, 11:42
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Tokio - Die Leitbörsen in Fernost haben am Montag überwiegend fester tendiert. Der Nikkei-225 Index in Tokio verteuerte sich um 175,18 Zähler oder 1,28 Prozent auf 13.852,50 Punkte. Der Shanghai Composite stieg um 16,03 Punkte oder 0,81 Prozent auf 1.995,24 Punkte. In Hongkong wurde aufgrund eines Feiertages heute nicht gehandelt.

Leichter gingen hingegen die Märkte in Singapur und Sydney aus dem Handel. Der FTSE Straits Times Index schloss bei 3.140,93 Zählern mit einem Minus von 9,51 Punkten oder 0,30 Prozent. Der All Ordinaries Index in Sydney sackte um kräftige 85,7 Zähler oder 1,79 Prozent auf 4.689,70 Einheiten.

Die Tokioter Börse konnte beflügelt von guten Stimmungsdaten aus der Industrie den dritten Gewinntag in Folge verzeichnen. Dank eines schwächeren Yen und wachsender Exporte hat sich die Stimmung während der beiden zurückliegenden Quartale in Folge positiv entwickelt, wie der von der Bank von Japan (BoJ) ermittelte Index für die Großindustrie zeigt. Nach dem am Montag von der Zentralbank vorgelegten sogenannten Tankan-Bericht verbesserte sich der Index seit März um zwölf Punkte auf plus vier.

Industriewerte waren entsprechend gefragt. Nisshin Steel zogen um 5,46 Prozent auf 811,0 Yen an. Furukawa kletterten um 5,95 Prozent auf 178,0 Yen und Mitsui Engineering sprangen um 6,21 Prozent auf 154,0 Yen nach oben.

Während die Hongkonger Börse feiertagesbedingt geschlossen blieb, gab es an der chinesischen Festlandsbörse in Shanghai trotz schwacher Einkaufsmanagerindizes Gewinne zu beobachten. Der Einkaufsmanagerindex des Handelsverbands CFLP sank von Mai auf Juni um 0,7 Punkte auf 50,1 Zähler. Der entsprechende Indikator der Großbank HSBC verlor einen Zähler auf 48,2 Punkte. Industrial & Commercial Bank of China rückten um 0,25 Prozent auf 4,03 Yuan vor. Jiangxi Copper verbesserten sich um 1,84 Prozent auf 16,03 Yuan. Air China gaben hingegen um 2,12 Prozent auf 4,15 Yuan nach.

Klare Verluste gab es auch an der australischen Börsen in Sydney. Besonders schwach präsentierten sich Bankwerte, die ans Ende des ASX-20 absackten. Macquarie rutschten um 3,27 Prozent auf 40,50 australische Dollar ab, Westpac Banking verloren 3,15 Prozent auf 27,97 australische Dollar und ANZ Bank büßten 2,66 Prozent auf 27,82 australische Dollar ein. (APA, 1.7.2013)

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