43-Jähriger in Tirol stach mit Messer auf Mutter ein

30. Juni 2013, 20:25
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Mutmaßlicher Täter ließ sich widerstandslos festnehmen - Motiv war vorerst unklar

Zu einer Bluttat ist es am Sonntag in Kirchbichl in Tirol (Bezirk Kufstein) gekommen: Wie die Polizei mitteilte, soll ein 43-Jähriger seine Mutter mit einem Küchenmesser schwer verletzt haben. Der Mann soll mehrmals auf die Frau eingestochen und ihr mehrere Stichverletzungen im Kopfbereich zugefügt haben.

Der 43-jährige Verdächtige ließ sich widerstandslos festnehmen, nachdem er selbst die Polizei alarmiert hatte. Der Mann rief bei der Bezirksleitstelle an und sagte, dass er "vermutlich seine Mutter umgebracht" habe. Die eintreffenden Beamten fanden die 74-Jährige schwer verletzt.

Die Frau wurde nach der Erstversorgung mit einem Notarzthubschrauber in die Innsbrucker Klinik geflogen. Laut Polizei waren ihre Verletzungen schwer, aber nicht lebensbedrohlich.

Motiv unklar

Das Motiv für die Bluttat war vorerst unklar. "Der Mann war in psychiatrischer Behandlung", sagte der Leiter des Landeskriminalamtes, Walter Pupp, der APA. Eine erste Einvernahme des 43-Jährigen habe keine Hinweise auf das Motiv geliefert. Die Befragung des Verdächtigen soll aber morgen, Montag, fortgesetzt werden.

Die beiden lebten in demselben Haus, aber in getrennten Wohnungen. Als Tatwaffe komme ein Küchenmesser infrage, dass von den Beamten sichergestellt wurde. Dies müsse aber nun von der Spurensicherung geklärt werden. Nach derzeitigem Ermittlungsstand ist davon auszugehen, dass keine weiteren Personen beteiligt waren, erklärte der LKA-Chef. (APA, 30.6.2013)

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