Ex-Außenminister Jankowitsch beklagt Abnicken in Brüssel

30. Juni 2013, 18:38
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Früherer SPÖ-Minister vermisst eine bewusste Friedenspolitik als Grundstein österreichischer Außenpolitik

Wien - Der ehemalige Außenminister Peter Jankowitsch (SPÖ) beklagt den Verlust einer bewussten Friedenspolitik als Grundinhalt österreichischer Außenpolitik. Dass mit der EU-Mitgliedschaft die Notwendigkeit einer eigenen Außenpolitik entfallen wäre, sei ein "Missverständnis", sagt Jankowitsch, der demnächst 80 wird, in einem Interview für das Magazin Indaba des Dokumentations- und Kooperationszentrum Südliches Afrika.

Die österreichische Außenpolitik sei nach Brüssel delegiert worden: "Wenn man nur dort sitzt und mit dem Kopf nickt, ist das keine Außenpolitik." (red, DER STANDARD, 30.6.2013)

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