Ärger über langweiliges Training

29. Juni 2013, 13:57
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Chefvermarkter forderte Regeländerungen für Training - Geschehen in Silverstone am Freitag "war desaströs"

London - Nach der weitgehenden Arbeitsverweigerung der Formel-1-Teams im Auftakttraining von Silverstone hat Chefvermarkter Bernie Ecclestone Konsequenzen gefordert. "Das war desaströs für die Formel 1", sagte der Brite in der Zeitung "Daily Express" (Samstag). "Sie müssen die Regeln ändern, damit sichergestellt ist, dass so etwas nicht passiert", fügte der 82-Jährige hinzu. In der verregneten Übungseinheit am Freitagmorgen hatten die Fahrer zum Ärger der Zuschauer die meiste Zeit in der Box verbracht.

"Die Leute zahlen gutes Geld, und man muss auch an das TV-Publikum denken", ermahnte Ecclestone den Weltverband (FIA) und die Rennställe. Sein Vorschlag: "Sie sollten sechs Reifensätze zur Nutzung am Freitag bekommen, und wenn sie nicht fahren, wird ihnen diese Zahl an Sätzen am Samstag abgezogen."

Die Teams hatten ihre Untätigkeit mit Sicherheitsbedenken wegen der pitschnassen Strecke begründet. Zudem werden am Freitag oft frische Reifen für den Einsatz am Wochenende gespart und deshalb weniger Runden gefahren. Die FIA verkündete deshalb schon am Freitag, dass von 2014 an jeder Fahrer einen zusätzlichen Reifensatz für die ersten 30 Minuten des ersten Trainings vor jedem Grand Prix erhält. Ecclestone geht dies anscheinend nicht weit genug. (APA, 29.6.2013)

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