Forschungsstiftung stockt erneut auf

27. Juni 2013, 13:57
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Nationalstiftung investiert 2013 insgesamt 92 Millionen Euro in heimische Forschung

Wien - Die Nationalstiftung für Forschung, Technologie und Entwicklung stockt zum zweiten Mal in diesem Jahr die Mittel für Forschung auf. Nachdem im Dezember 2012 die Ausschüttung von 70,3 Millionen Euro beschlossen wurde, legte die Forschungsstiftung im März 13 Millionen Euro nach. Nun stellt die Stiftung weitere 8,5 Millionen Euro zur Verfügung, teilte sie am Donnerstag in einer Aussendung mit. In Summe investiert die Stiftung damit 91,81 Millionen Euro in die österreichische Forschung.

Bei der Verteilung der zusätzlichen Mittel hat die Stiftung eine neue, kompetitive Vorgangsweise gewählt: Förder- und Wissenschaftseinrichtungen wurden eingeladen, Anträge zu stellen, der Rat für Forschung und Technologieentwicklung (RFTE) hat dann die Empfehlung für die Mittelzuteilung ausgesprochen.

Je drei Millionen für FWF und FFG

Der Wissenschaftsfonds FWF erhält drei Millionen Euro für ein Vorhaben, bei dem in Kooperation mit Bundesländern speziell junge Wissenschafterinnen gefördert werden sollen.

Die Forschungsförderungsgesellschaft FFG bekommt ebenfalls drei Millionen Euro für eine auf Forschungspartnerschaften ausgerichtete Initiative im Bereich Doktoratsausbildung an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. In einem ersten Schritt sollen industrienahe Dissertationen gefördert werden.

Der Austria Wirtschaftsservice (aws) werden 2,5 Millionen Euro für ihre Initiative "First" zur Verfügung gestellt, mit der über mehrere Jahre junge Menschen während ihrer Ausbildung in Richtung "Unternehmer" unterstützt werden sollen. Dies soll nachhaltig zur Erhöhung der Gründungen von technologieorientierten innovativen Unternehmen beitragen. (APA, 27.6.2013)

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