HC Bozen vor Einstieg in die EBEL

27. Juni 2013, 11:42
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Südtiroler erhielten Freigabe vom italienischen Verband

Die Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) bekommt voraussichtlich schon für die kommende Saison Zuwachs. Der HC Bozen steht vor dem Einstieg in die grenzüberschreitende Liga, nachdem die Südtiroler vom italienischen Verband die Freigabe für die Teilnahme in einer ausländischen Liga erhalten haben. Damit wird die EBEL voraussichtlich so wie in der vergangenen Saison mit zwölf Vereinen aus fünf Ländern gespielt.

Die Liga erwartet noch in dieser Woche die Unterlagen aus Bozen und prüft dann, ob die Bedingungen für eine EBEL-Teilnahme erfüllt werden. Danach sind die aktuell elf Vereine am Wort, die der Aufnahme mehrheitlich zustimmen müssen. Die Tendenz geht klar Richtung Ja. Damit würde Bozen in der Liga den kroatischen Club Medvescak Zagreb ersetzen, der in die russische KHL abgewandert ist.

Erstmals seit Ende der Alpenliga nach der Saison 1998/99 würde damit ein italienischer Club in der österreichischen Liga mitspielen. Bozen hatte sich damals als Vize-Meister verabschiedet, die Südtiroler haben im Jänner 1999 das Alpenliga-Finale gegen VEU Feldkirch mit 0:4 und 0:6 verloren.

Für die EBEL würde sich mit der Aufnahme von Bozen von der Planung her nicht sehr viel ändern. Bisher ist eine Elferliga geplant, in der pro Runde eine Mannschaft spielfrei hat. Der aktuell spielfreie Club würde nun jeweils gegen Bozen spielen.

Die EBEL wird am 8. September gestartet. Als Teilnehmer stehen Meister KAC, Vize-Meister Vienna Capitals, Black Wings Linz, Red Bull Salzburg, VSV, Graz 99ers, Dornbirn, Innsbruck, Olimpija Ljubljana (SLO), Fehervar (HUN) und HC Znojmo (CZE) fest. (APA; 27.6.2013)

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