Aventum 2: Ein stählerner Gamer-Traum für 10.000 Dollar

Ansichtssache | Zsolt Wilhelm
27. Juni 2013, 11:38

Digital Storm fertigt Spiele-PCs ohne Kompromisse, was sich auch im Preis bemerkbar macht

Streift man auf der Suche nach einem Spiele-PC der Serie "Aventum 2" über die Webseite des US-Herstellers Digital Storm, sollte man sich über eines im Vornherein klar sein: Mit einem rationalen Budget im Hinterkopf wird man hier nicht fündig werden. Die wassergekühlten, flüsterleisen und hochgezüchteten Rechner machen in Sachen Leistung und Verarbeitung keine Kompromisse. Dementsprechend tief muss man für die mit Kupferleitungen durchzogenen Computer in die Tasche greifen: Ab 4.999 Dollar ist man dabei, die Top-Ausführung stößt bei fast 10.000 Dollar an.

Viel geboten

Der Aventum 2 Ultimate erreicht diese Unsumme mit dem Neuesten dessen, was die Chiphersteller hergeben. Ein Intel Core i7 3970X-Prozessor arbeitet standardmäßig auf 4,8 GHz übertaktet im Tandem mit 16 GB Arbeitsspeicher und gleich drei Nvidia GTX Titan-Grafikkarten mit jeweils 6 GB Grafikspeicher. Allein diese GPUs kosten pro Stück 1.000 Dollar. Selbst damit ist das Limit noch nicht erreicht. Wer möchte, kann etwa auf 32 GB RAM aufstocken und SSD-Festplatten im RAID-Verbund werken lassen.

Zum Herzeigen

Inwiefern ein SLI-Verbund aus drei Grafikkarten abseits des nerdigen Statussymbols wirklich sinnvoll ist, wenn viele Spiele derartige Systeme gar nicht fehlerfrei unterstützen, sei dahingestellt. Käufer erhalten für ihr Geld aber immerhin auch eine Reihe komfortabler Service-Leistungen. So gibt es eine dreijährige Herstellergarantie, technische Unterstützung auf Lebenszeit und den kostenlosen Einbau von neuen Komponenten für nachträgliche Upgrades. Jedes System wird zudem 72 Stunden unter Vollast getestet, bevor es das Lager verlässt. Die Anlieferung im Lamborghini Veneno ist nicht im Preis inkludiert. (Zsolt Wilhelm, derStandard.at, 27.6.2013)

foto: digital storm
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will

haben

Erscheint mir trotz der teuren Grafikkarten teuer fuer die Gesamtleistung

Ein Dual Hexcore Xeon (12x 3.3 GHz) mit 128 GB ECC RAM, SAS-RAID, redundanten Netzteilen, etc. kriegt man grob geschaetzt fuer knappe 8.000 (leere Fujitsu-Kiste 3k, 2k fuer DDR3 RAM, 2k fuer die 2 CPUs und 1k fuer 2 Festplatten). Da dann noch die drei Grafikkarten 'rein, das sollte wesentlich leistungsfaehiger und zuverlaessiger sein und letztendlich ungefaehr das Gleiche kosten.

Wenn man bedenkt, dass die Gamer-Kiste nicht redundant ausgelegt ist, wahrscheinlich nichtmal ECC-RAM vertraegt, nur eine einzelne i7-CPU hat, kein SCSI, keine Managementkarte...

was die redaktion verheimlicht hat

der lifetime "in-house U.S. based" support wird auf einen besuch pfeifen...

Jetzt bringt ja schon die 2te GraKa maximal +20% Leistung aber den doppelten Preis, die 3te wird wohl keine 10% mehr schaffen...
aber schaut geil aus, gibts den auch als Laptop :-)

Mit ein paar Xeon Prozzis wären ein paar davon sicher eine nette

Renderfarm.

Wird der mit Brennstäben und Kühlturm oder ohne geliefert?

Optisch der Hammer, aber...

was macht der gemeine Gamer mit so einem Ding? Ich meine ja..ist ja ein geiles Ding, und hätt ich 10.000 Flocken übrig...naja warum nicht. Aber mit was will man das Teil ausreizen? Das wird man mit normalen Games in 3 Jahren noch nicht können.
Ich habe meinen Rechner vor 3 Jahren zusammengebaut. Mit Intel i5 @4,5 Ghz, 16GB Ram und GTX 580 spiele ich auch heute noch jedes Game (Wenn ich denn mal Spiele) mit hohen Einstellungen ohne Ruckler. Reicht also, und kostet ein zehntel ;)

Wer 10k Euro für einen PC ausgibt hat wohl genug Geld um darüber nicht nachzudenken.

Für mich als normalverdiener-Zocker reicht ein 1.000 Euro PC locker! ;-)

But

will it grind?

Mailüfterl V2.0 ^^

wieviel

muss man heutzutage eigentl. realistisch hinblättern, um einen "halbwegs" fähigen spiele-pc zu bekommen?
uns wo findet man im netz vernünftige angebote? würd mich jetz echt interessieren...

800 - 1200€ bei Selbstbau (spart 100-200€). Mehr als 1200€ ausgeben ist kaum sinnvoll, da eh alle paar Monate was neues kommt und das Highend-Zeugs wieder Mittelklasse ist.

Im Selberbaumodus

mit zeitgemäßer CPU und GPU ordentlichem Speicher und einer SSD im guten PreisLeistungsverhältnis, wobei der Rechner locker 3 Jahre mithalten "könnte" um die 842€ (:-)).
Beinhaltet aber Lektüre und einlesen in diverse Themen wenn das Verständnis nicht vorhanden ist - bzw. einen netten Verwandten der sich damit einfach auskennt ....

NRE in Hietzing, die beraten recht gut und bauen nach wunsch zusammen, preislich (man kann über alles reden), halten sie im regelfall locker mit den D-Tech, MM und online shops mit.

Alternate.at bietet gute Sachen! Gibt aber leider keinen Shop mehr

Um 1200 bau ich meinen Freunden einen komplett-PC inkl. Tastatur/Maus und Bildschirm zusammen.

Ich hab mir ein Top- Gerät um ca. 1200€ zusammengestellt. Dieser Computer hat aber als Feature, dass er beinahe lautlos ist (Heat Pipes, optimierte Lüfter, passiv gekühlte Grafikkarte mit gigantischem Kühlkörper, SSDs, etc.).
Wenn er ein bissi lauter sein darf, ist man mit 800 - 900€ sicher schon dabei.

Passiv gekühlte GRAKA ist leider nix fürs Zocken. Fürs Arbeiten aber sicher gut!

für so 650€ bekommt man schon was ordentliches , selber baun ;)

Für ein Gerät das noch auf circa 3 Jahre die Spiele in "Ultra High" oder "High" abspielen soll 800 Euro wenn sie es selber zusammenbauen. Wenn sie am Festplattenspeicher sparen wollen und bei circa 500GB HDD und einer 120GB SSD stehen bleiben (etwa weil alles über externe festplatten gelagert wird) gehts auch schon mit 750.

Ist leider bissl unreallistisch.

800 Euro geht sich zwar gemütlich für einen PC aus, aber Ultra High geht vielleicht bei einem etwas älteren Spiel. Oder bei einer 1280x1024er Auflösung. ;-)

128GB SSD kann ich NIEMANDEN empfehlen. Das Ding ist sofort voll und macht nur ärger weil man dauernd Programme Löschen oder auf die HDD installieren muss.

Ach was. Ich hab letztes jahr 680 Euro gezahlt und spiele farcry 3 auf high mit 58fps. Und eine 64gb ssd reicht vollkommen für das OS. Andere Programme haben eh keinen Nutzen davon

Eine Windows7 Installation hat circa 20 GB. Da ist noch kein Spiel installiert. Wenn man die Spiele auf eine normale Festplatte installiert OK. Aber dann bringt die SSD wieder nicht sonderlich viel. Ich hab mir eine 256GB SSD geholt da brauch ich auch nicht immer nachdenken wenn ich mal ein neues Game installieren möchte.

680 Euro? Wenn da wirklich ALLES zusammenkommt kann die einzelne Hardwrae nicht gut sein. Gehäuse, Netzteil, Festplatte, Mainboard, Grafikkarte, CPU, Ram, Laufwerk und Anschlusskabel. 680 reicht für einen etwas besseren Home-Office-PC aber zum ernsthaften Spielen ist das zuwenig.

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