ÖVAG tauscht Ergänzungskapitalanleihen um

26. Juni 2013, 15:53
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Wien - Die teilverstaatlichte Österreichische Volksbanken AG (ÖVAG) setzt einen weiteren Schritt zur Stärkung ihres Eigenkapitals. Sie bietet den Inhabern von zwölf Ergänzungskapitalanleihen den Umtausch in neu zu begebende Schuldverschreibungen an. Der Umtausch ist allerdings mit einem Abschlag verbunden, der je nach Schuldverschreibung zwischen rund 24 und 55 Prozent ausmacht, geht aus einer Adhoc-Aussendung der Bank von heute, Mittwoch, hervor.

Wieviel sich die ÖVAG dabei ersparen kann, hängt vom Ausmaß der Annahme des Umtauschangebotes ab. Laut ÖVAG-Sprecher Walter Gröblinger beträgt der Nennwert der zwölf alten Schuldverschreibungen knapp 260 Mio. Euro. Erst Ende Juli wird das Ergebnis feststehen. Die Investoren müssen bis 18. Juli, 17 Uhr, ihre Angebote abgeben.

Es sei dies bereits die dritte Kapitalmaßnahme der ÖVAG, so Gröblinger. Im letzten Sommer habe man Hybridkapital zurückgekauft, danach nachrangige Schuldverschreibungen und jetzt Ergänzungskapitalanleihen. (APA, 26.6.2013)

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