Hosiner bleibt vorerst ein Veilchen

26. Juni 2013, 10:04
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Austria hat Gespräche mit Hoffenheim abgebrochen. Parits: "Vorschläge, mit denen wir nicht einverstanden sind"

Torschützenkönig Philipp Hosiner wird vorerst bei Meister Austria Wien bleiben. Wie der Verein am Mittwoch bekannt gab, wurden die Gespräche mit dem deutschen Bundesligisten 1899 Hoffenheim abgebrochen.

"Sie haben nein gesagt"

Sport-Vorstand Thomas Parits: "Ich habe mit Markus Kraetschmer ein Modell erarbeitet, das wir Hoffenheim zukommen ließen. Sie haben nein gesagt und uns andere Vorschläge unterbreitet, mit denen wir nicht einverstanden sind. Das Thema ist für mich vom Tisch."

Seit Mitte Juni lief der Poker um Österreichs Torschützenkönig (32 Tore) der vergangenen Saison. Kolportierte fünf Millionen Euro soll die Austria für Hosiner, der bei den Favoritnern noch bis Juni 2015 samt vereinsseitiger Option unter Vertrag steht, verlangt haben. Hoffenheim wollte deutlich weniger bezahlen, Angebot und Gegenangebot folgten.

Zuletzt habe die Austria laut Parits nach einem Gespräch mit Hosiner-Berater Wolfgang Rebernig ein adaptiertes Ablösemodell Richtung Deutschland geschickt. Hoffenheim habe dies aber abgelehnt. "Fakt ist, wir hatten eine Deadline bis Dienstag, 24.00 Uhr, gesetzt. Sie haben unser Angebot nicht angenommen und wir wollen nicht mehr nachverhandeln", berichtete Parits.

"Wir haben große Ziele"

Parits wertet den verhinderten Transfer auch als Signal an die Fans: "Ein klares Zeichen. Philipp ist ein sehr wichtiger Spieler für uns. Wir haben immer gesagt, dass wir versuchen möchten, die Mannschaft zusammenzuhalten. Wir wollen auch heuer Erfolge feiern, haben große Ziele auch auf der europäischen Bühne."

Hosiner selbst will auch in Österreich motiviert bleiben. "Auch wenn es nicht klappen sollte, werde ich sicherlich weiter alles für die Austria geben", sagte der Burgenländer zu Wochenbeginn. (red; derStandard.at; 26.6.2013)

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    Trotz Feilschen noch für ein Weilchen ein Veilchen.

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    Letzte Reihe von links: Markus Suttner, Rubin Okotie, Tomas Simkovic, Lukas Rotpuller, Roman Kienast, Tomas Jun, Philipp Hosiner, Dare Vrsic, Daniel Royer, Fabian Koch, Christian Ramsebner, Alexander Gruenwald.

    Mittlere Reihe von links: Kaja Rogulj, Alexander Gorgon, Srdan Spiridonovic, Emir Dilavar, Sporttherapeut Florian Grabner, Masseur Christian Hold, Physiotherapeut Philipp Endl, Sebastian Wimmer, Thomas Murg, Marin Leovac, Manuel Ortlechner.

    Vordere Reihe von links: Tormanntrainer Franz Gruber, Fitnesstrainer Martin Mayer, Marko Stankovic, Osman Hadzikic, Heinz Lindner, Ivan Kardum, Pascal Gruenwald, Florian Mader, Trainer Trainer Nenad Bjelica und Co-Trainer Rene Poms.

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