Wehrdienstreform: Auch Untaugliche sollen zum Bundesheer

25. Juni 2013, 18:57
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Präsenzdiener können aus vier Ausbildungsmodulen wählen - Systemerhalter werden reduziert

Wien - Im Zuge der Wehrpflicht-Reform sollen die Kriterien für Tauglichkeit geändert werden. Derzeit sind 13 bis 14 Prozent eines Jahrgangs untauglich. Dieser Anteil könnte reduziert werden. Geändert werden soll laut "Presse" (Mittwochausgabe) auch die Ausbildung. Die Rekruten sollen künftig nach der Grundausbildung zwischen vier Modulen wählen können, bestehend aus Inlandsaufgaben wie Objektschutz und Katastrophenhilfe, Cyber-Sicherheit, Systemerhalter-Funktionen wie Koch, Fahrer oder Handwerker und militärische Spezialisierung. Letzteres ist vorwiegend jene gedacht, die als Kadersoldat beim Bundesheer bleiben wollen und die spätere Auslandseinsätze anstreben.

Mit der Reform soll in erster Linie die Zahl der Systemerhalter reduziert werden. Geplant ist weiters, dass es mehr Übungen für die Miliz und für die Volltruppe gibt. Um die Rekruten zu mehr Sport zu motivieren, soll ein militärisches Sportabzeichen eingeführt werden. Auch Heeresleistungssportler sollen mit den Grundwehrdienern üben. Dafür werden die unbeliebten Chargendienste für Rekruten reduziert. Die Unterkünfte sowie Fitnessräume bekommen eine Sanierung, 105 Millionen Euro sind dafür budgetiert. In den Kasernen soll es künftig gratis W-LAN geben. In ihrer Freizeit können Rekruten außerdem eine Sprachausbildung machen. (APA, 25.6.2013)

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    Um die Rekruten zu mehr Sport zu motivieren, soll ein militärisches Sportabzeichen eingeführt werden.

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