Massentod, Hungerlohn: Schlachten wie damals

Ansichtssache25. Juni 2013, 13:53
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Auf deutschen Schlachthöfen soll es schauderlich zugehen, von Schweinerei und Sklavenlöhnen ist die Rede. Alles nicht neu

Auf manchen deutschen Schlachthöfen soll es schauderlich zugehen, von Schweinerei und Sklavenlöhnen ist die Rede. Manche Brancheriesen waren schon vor einigen Jahren unter Beschuss. Jetzt gerät die Schlacht-Branche in Verruf. Neu ist das alles nicht.

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Fleischfabrikant Tönnies in Rheda Wiedenbrück - Europas größter Fleischverarbeiter und Deutschlands größter Schweineschlachter - wehrte sich schon im Jahr 2007 gegen den Verdacht des Betrugs und illegaler Beschäftigung. Der Vorwurf damals: Der Fleischverarbeiter habe Lieferanten und Kunden betrogen. Außerdem wurde Tönnies illegale Arbeitnehmerüberlassung vorgeworfen. Ende 2010 mussten allerdings alle Vorwürfe fallengelassen werden, 2011 wurde auch das Verfahren wegen des Vorwurfs der Falschetikettierung eingestellt. Dieser Tage geriet wieder einmal die Schlachthofbranche insgesamt ins Visier. Von "Schweinerei", "moderner Sklaverei", "Lohndumping" spricht die österreichische Konkurrenz, wenn sie die Missstände in Deutschland generell kommentiert.

Im Bild: Ein gut gelaunter Fleischer in London

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