Sibylle Lewitscharoff eröffnet "Buch Wien"

25. Juni 2013, 11:08
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Die Büchner-Preisträgerin hält am 20. November eine Rede über "Die Zukunft des Lesens"

Wien - Die Georg-Büchner-Preisträgerin 2013, Sibylle Lewitscharoff, ist am 20. November die Eröffnungsrednerin der sechsten Buchmesse "Buch Wien" (21. bis 24. November). Zwei Tage davor wird der deutsche Schriftsteller und Strafverteidiger Ferdinand von Schirach die Lesefestwoche (18. bis 24. November) eröffnen und über seinen neuen Roman "Tabu" diskutieren. Das gab der Hauptverband des Österreichischen Buchhandels (HVB) heute bekannt. Lewitscharoff werde über "Die Zukunft des Lesens" sprechen, hieß es. Für Lesungen werden u.a. Leon de Winter, Per Olov Enquist, Brigitte Kronauer, Barbara Coudenhove-Kalergi, Armin Thurnher, Peter Henisch und Ilija Trojanow erwartet.

"Arrivierte Stars und interessante Geheimtipps werden ihre Neuerscheinungen auf der Buch Wien präsentieren", so Programmdirektor Günter Kaindlstorfer. "Daneben ist auch Platz für brennende politische Fragen: Über die Zukunft Europas wird ebenso kontroversiell diskutiert werden wie über die nach wie vor grassierende Wirtschaftskrise." Im Vorjahr waren 280 Aussteller auf der Messe vertreten, die Präsentationsfläche lag bei 8.500 Quadratmetern. Für heuer wird ein weiterer Anstieg der Ausstellerzahlen und der Ausstellungsfläche erwartet. Sieben Messebühnen zur Präsentation von Neuerscheinungen aus den Bereichen Belletristik, Kochbuch, populäres Sachbuch sowie Kinder- und Jugendliteratur sind geplant.

HVB-Präsident Gerald Schantin betonte in einer Aussendung, es gelte, "dort auch politisch Flagge und Präsenz zu zeigen. Wir machen uns weiterhin für die Festplattenabgabe stark und werden versuchen, mit den zuständigen PolitikerInnen Gespräche über einen vergünstigten Mehrwertsteuersatz für E-Books sowie über verbesserte Postgebühren für Büchersendungen zu führen. Beide Anliegen sind essenziell, wenn es um die Wettbewerbsfähigkeit des heimischen Online-Buchhandels gegenüber großen Versandbuchhändlern und internationalen Konzernen geht." Das vollständige Programm soll am 15. Oktober veröffentlicht werden. (APA, 25.6.2013)

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