Ermittlungen nach Großbrand in Gars am Kamp

24. Juni 2013, 16:10
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Spurensuche vorerst ohne Ergebnisse - Millionenschaden in Fleischverarbeitungsbetrieb

Gars am Kamp - Nach dem Großbrand in einem Fleischverarbeitungsbetrieb in Gars am Kamp (Bezirk Horn) sind am Montag die Ermittlungen zur Klärung der Ursache angelaufen. Beamte des Landes- und des Bundeskriminalamtes machten sich bei unwirtlichen Witterungsverhältnissen auf die Spurensuche. Ergebnisse gab es bis zum Nachmittag nicht.

Der Betrieb eines Wurst-und Selchwarenerzeugers an der Wienerstraße (L58) in der Waldviertler Gemeinde wurde zur Gänze vernichtet. Der Schaden geht in die zig Millionen. Die Löscharbeiten dauerten mehr als 13 Stunden.

27 Feuerwehren im Einsatz

Der Brand war am Sonntag gegen 2.00 Uhr ausgebrochen. In der Folge wurde die höchste Alarmierungsstufe ausgelöst. 27 Feuerwehren - auch aus dem Nachbarbezirk Krems - mit etwa 200 Mann rückten aus. Gegen 4.00 Uhr kam es zum Durchzünden, womit das Objekt in Vollbrand stand und laut FF Gars letztlich nicht zu halten war. Weil das Hydrantennetz an die Grenzen der Leistungsfähigkeit stieß, wurde eine knapp 2,5 Kilometer lange Zubringerleitung vom Ortszentrum (am Hauptplatz gibt es eine vom Kamp gespeiste Zisterne) zum Einsatzort gelegt.

Die Löscharbeiten dauerten am Sonntag bis in die Nachmittagsstunden an. Erst gegen 15.15 Uhr hieß es "Brand aus". Zuvor waren immer wieder Glutnester aufgeflackert. Die Feuerwehr hielt auch am Montag noch Brandwache. (APA, 24.6.2013)

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