Kalifornien stellt Unterlassungsanordnung für Bitcoin aus

24. Juni 2013, 12:24
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Geld-Transaktionen soll gestoppt werden, ansonsten drohen Strafzahlungen

Das Unternehmen, das hinter der digitalen Währung Bitcoin steckt, hat laut Angaben eines Vorstandsmitglieds eine Unterlassungsanordnung bekommen. Diese Anordnung stammt vom kalifornischen Finanzamt, das der Bitcoin Foundation mitgeteilt hat, den Handel mit der Währung zu stoppen, da sonst Strafzahlungen anstehen.

Keine Überweisungen

Die Bitcoin Foundation wird laut dem Forbes-Bericht beschuldigt, ohne Lizenz Geld zu überweisen. Dafür gebe es keine Genehmigung der kalifornischen Finanzbehörden. Im Falle von Zuwiderhandlungen, also wenn Bitcoin mit den Transaktionen nicht aufhört, droht eine Strafzahlung von 1.000 bis 2.500 Dollar pro Tag oder pro Überweisung. Bitcoin selbst meint aber, dass das Unternehmen in keinster Weise in diese Überweisungen involviert sei.

Regelwerke für virtuelle Währungen

Mit der Währung wird ohne jegliche Hierarchien bei Mt. Gox oder anderen Plattformen gehandelt. Bitcoin war in letzter Zeit immer wieder in die Schlagzeilen geraten, nachdem es Berichte über Menschen gab, die durch Hacking an massive Summen der Währung kamen oder über andere, die dadurch ein Vermögen verloren haben. Mt. Gox selbst soll laut The Verge mit einer 75-Millionen-Dollar-Klage deshalb konfrontiert sein. Aktuell soll die US-Regierung Regelwerke für virtuelle Währungen ausarbeiten. Über die Foundation selbst sollen aber keine Transaktionen stattfinden. (red, derStandard.at, 24.6.2013)

Dokument: Unterlassungsanordnung der kalifornischen Finanzbehörden

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    Die US-Regierung soll aktuell an einem Regelwerk für virtuelle Währungen arbeiten

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