Südtirol wechselt von Microsoft Office auf LibreOffice

22. Juni 2013, 10:26
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Öffentliche Verwaltung setzt künftig auf freie Software - ODF als Standardformat definiert

Südtirols öffentliche Verwaltungen sollen sich in den kommenden drei Jahren schrittweise von Microsoft Office trennen und auf das kostenlose LibreOffice umsteigen. Gegenüber Heise.de erklärte der Informatik-Landesrat Robert Bizzo diesen Schritt damit, dass dadurch Kosten eingespart werden und die freie Software deutlich mehr "Flexibilität" bietet. Dies ist laut Bizzo in einem derart rasant verändernden Bereich wie der IT von "enormer Wichtigkeit".

ODF als Standardformat

7000 Computer-Arbeitsplätze in der Landesverwaltung und tausende weitere PCs in den Gemeinden und im Gesundheitsbereich sind von der Umstellung betroffen. Im Gleichschritt mit der LibreOffice-Migration wurde ODF als als Standardformat für den Austausch von Dokumenten bestimmt.

600.000 Euro Einsparung

Drei Jahre soll der Umstieg auf die freie Software in Anspruch nehmen, in manchen Bereichen werde man auf MS-Office nicht ganz verzichten können. Obwohl nicht alle Rechner ganz ohne den Microsoft Programmen auskommen werden, wird man bis zu 600.000 Euro an Lizenzkosten einsparen können. (red, derStandard.at, 22.06.2013)

  • Südtirols Beamten neuestes Hauptwerkzeug.
    foto: screenshot: libreoffice.org

    Südtirols Beamten neuestes Hauptwerkzeug.

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