Linux Mint 15 im Test: Nicht nur für EinsteigerInnen

Andreas Proschofsky
23. Juni 2013, 13:01
  • Die Installationsroutine von Linux Mint ist praktisch deckungsgleich mit jener von Ubuntu.
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    screenshot: andreas proschofsky / derstandard.at

    Die Installationsroutine von Linux Mint ist praktisch deckungsgleich mit jener von Ubuntu.

  • Eine der beiden Desktops auf die sich Linux Mint konzentriert: Cinnamon.
 
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    Eine der beiden Desktops auf die sich Linux Mint konzentriert: Cinnamon.

     

  • Mittlerweile gibt es ein eigenes Einstellungs-Tool.
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    Mittlerweile gibt es ein eigenes Einstellungs-Tool.

  • Der Klick auf die "Advanced Settings" bringt meist keine neuen Optionen zum Vorschein.
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    Der Klick auf die "Advanced Settings" bringt meist keine neuen Optionen zum Vorschein.

  • Desklets sind neu hinzugekommen. Einige wenige sind vorinstalliert, weitere lassen sich herunterladen.
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    Desklets sind neu hinzugekommen. Einige wenige sind vorinstalliert, weitere lassen sich herunterladen.

  • Die neuen Softwarequellen von Linux Mint.
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    Die neuen Softwarequellen von Linux Mint.

  • Der Dateimanager Nemo ist eine Abspaltung des GNOMEschen Nautilus.
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    Der Dateimanager Nemo ist eine Abspaltung des GNOMEschen Nautilus.

  • Ein neuer, HTML-basierter Greeter, der auch Animationen per WebGL anzeigen kann.
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    Ein neuer, HTML-basierter Greeter, der auch Animationen per WebGL anzeigen kann.

  • Mit MATE steht auch eine GNOME2-Abspaltung zur Verfügung.
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    Mit MATE steht auch eine GNOME2-Abspaltung zur Verfügung.

  • Bei dieser gibt es zwar nur wenig wirklich aktive Entwicklung aber einen klassischen Desktop.
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    Bei dieser gibt es zwar nur wenig wirklich aktive Entwicklung aber einen klassischen Desktop.

Distribution kann vor allem mit einfacher Einrichtung und klassischem Desktop punkten - Viele Eigenwege

Auch wenn Linux traditionell vor allem im Server-Bereich stark ist, versuchen sich doch viele Distributionen daran ein möglichst gutes Desktop-System abzuliefern. Als minimal angepasste Ubuntu-Variante gestartet, hat sich Linux Mint längst zu einem unabhängigen System gemausert und so vom Status als Geheimtipp emanzipiert. Vor kurzem wurde eine neue Version der Softwaresammlung veröffentlicht, Zeit also einen Blick auf das aktuell Gebotene zu werfen.

Auswahl

Wer Linux Mint 15 "Olivia" herunterladen will, muss sich zuerst einmal für eine Variante entscheiden. So gibt eine Version mit dem modernen Cinnamon-Desktop sowie eine Ausgabe mit dem GNOME2-artigen MATE. Darüber hinaus gibt es von beiden noch Varianten mit und ohne vorinstallierten Audio/Video-Codecs, um die weltweit in dieser Hinsicht variierende Rechtslage zu würdigen. Die meisten werden sich hier aber wohl für die bequemere Variante samt Codecs entscheiden. Der Umfang der Images beträgt immer um die 1 GByte, sie lassen sich wahlweise auf USB-Stick oder DVD bannen.

Installation

Die Installation verläuft ebenso reibungsfrei wie flott und ohne große Überraschungen. Ist der Mint-Installer doch praktisch deckungsgleich mit jenem von Ubuntu. Auch sonst übernimmt Linux Mint 15 weiterhin große Teile von Ubuntu 13.04 beziehungsweise von dessen Basis Debian.

Wahlmöglichkeit

Vor dem Desktop steht der Login-Screen, und hier zeigt sich gleich eine entscheidende Grundphilosophie von Mint: Möglichst hohe Flexibilität und Wahlfreiheit. Hier werden also mehr Optionen als beispielsweise von Unity oder GNOME gewohnt geboten. Im konkreten Fall bedeutet dies, dass mittlerweile drei Greeter zur Auswahl stehen, wobei der diesbezügliche Neuzugang ganz auf Web-Technologien setzt. Damit lassen sich dann interaktive Themes mithilfe von HTML, CSS, Javascript und sogar WebGL bauen. Ein entsprechend animiertes Beispiel wird gleich mitgeliefert. Das zur Konfiguration des Login-Bildschirms genutzte Einstellungsprogramm wurde in der aktuellen Version ebenfalls erweitert.

Cinnamon

Auf Basis der GNOME Shell ist der maßgeblich vom Mint-Projekt selbst entwickelte Cinnamon-Desktop entstanden. Dieser versteht sich als Versuch einen "klassischen" Desktop auf moderner Basis zu liefern. Ähnlich wie in früheren, GNOME2-basierten, Mint-Versionen gibt es hier also ein Panel am unteren Bildschirmrand samt der Möglichkeit Applets hinzuzufügen. Das wichtigste davon ist wohl das Startmenü, aber auch Einträge für Netzwerk, Musik oder einen Kalender gibt es.

Neues

Mit Mint 15 hält die Version 1.8 von Cinnamon Einzug, die diverse Neuerungen einführt. So werden nun sogenannte Desklets unterstützt, darunter darf man sich ein Widget-System, wie es von anderen Plattformen bekannt ist, vorstellen. Eine nette Idee, die derzeit aber noch etwas darunter leidet, dass die Auswahl an verfügbaren Desklets etwas gar spartanisch ist. Allgemein bleibt abzuwarten, ob die Desklets erfolgreicher sein werden als ihre zahllosen Pendants auf anderen Desktop-Systemen

ForkForkFork

Ein Motto zieht sich durch die gesamte Mint-Welt: Die Abspaltung von bestehenden GNOME-Projekten, um diese nach eigenen Vorstellungen anzupassen. In Form von Nemo gibt es seit dem vergangenen Jahr einen eigenen Dateimanager für Cinnamon, dessen Herkunft im Nautilus-Projekt allerdings unübersehbar ist.

Nemo

Mit der aktuellen Version übernimmt Nemo denn auch einige User-Interface-Änderungen der letzten Nautilus-Releases, bringt aber gleichzeitig eigenständige Neuerungen ein. Dazu gehören diverse Knöpfe in der Statuszeile, die etwa zum Ein- und Ausblenden der Seitenleiste gedacht sind. Wirklich konsistent ist das alles allerdings nicht gelöst, ein Knopf ist als Wechselschalter ausgeführt, zwei daneben sind hingegen wechselweise zu betätigen.

Bonus

Nett ist hingegen die Anzeige des freien Speichers bei Datenträgern sowie die Möglichkeit ganze Kategorien in der Seitenleiste auszublenden. Zudem können eigene Einträge im Kontextmenü über eine entsprechend gestaltete Datei in /usr/share/nemo/actions hinzugefügt werden.

Einstellungsfrage

Mit den Cinnamon Settings verabschiedet sich der Mint-Desktop von einem weiteren GNOME-Tool, auch wenn hier natürlich die selbe Codebasis gegeben ist. Ziel ist es all die Einstellungsprogramme - von Ubuntu über GNOME bis zu Cinnamon-spezifischem - zusammenzuführen. Bislang ist dies eher durchschnittlich gelungen, manche Tools öffnen sich in einem separaten Fenster, andere direkt "inline". Allerdings muss fairerweise erwähnt werden, dass Ubuntu das auch nicht besser hinbekommt.

Erweitert

Jenen, die gern im Detail am Desktop feilen, will man mit optionalen Feineinstellungen etwas bieten. Diese sind über den Punkt "Advanced Settings" bei vielen Einstellungspunkten zu erreichen. Sollte man zumindest meinen, in den meisten Fällen bringt der Klick auf diesen Punkt nämlich exakt nichts neues zum Vorschein. Cinnamon-spezifisch sind vor allem die Punkte zur Konfiguration von Themes, Desklets oder auch das Verhalten der "Hot Corners", also was passiert wenn die Maus in der Ecke des Bildschirms landet.

Eigene Programme

Neu in der aktuellen Release ist desweiteren ein einfach gehaltener Bildschirmschoner, sowie grafische Tools um zusätzliche Applets, Themes und Extension direkt vom Desktop herunterzuladen. Bisher musste dafür die Webseite von Cinnamon aufgesucht werden. Bei Rechnern, die nicht die nötige Hardwareunterstützung bieten, wird nun automatisch auf Software-Rendering gewechselt.

Software

Mit den MintSources werden die "Softwarequellen" von Ubuntu durch eine Eigenentwicklung ersetzt, die vor allem mehr Flexibilität bieten soll. Damit ist beispielsweise der schnelle Zugriff auf "Backports" oder "Unstable"-Pakete aus dem weiteren Softwareökosystem gemeint. Außerdem ist ein Dialog enthalten, der bei der Auswahl des schnellsten Spiegel-Servers helfen soll.

Treiber

Auf Basis der diesbezüglichen Ubuntu-Lösung gibt es nun einen Mint-eigenen "Treibermanager". Auch hier sollen mehr Infos auf den ersten Blick sichtbar sein etwa die konkrete Versionsnummer. Zudem gibt es Icons für diverse prominente Hersteller etwa ATI oder Nvidia. Apropos optische Repräsentation: Die Themes und Icons von Mint sind wie immer gut gelungen, in der aktuellen Version hat man zudem an der Vereinheitlichung des Looks für GTK+2 und GTK+3-Anwendungen geschraubt.

MATE

Alternativ zu Cinnamon kann - wie Eingangs bereits erwähnt - auch MATE als Desktop genutzt werden. Dabei handelt es sich um eine GNOME2-Abspaltung, die ebenfalls maßgeblich vom Mint-Projekt getragen wird. Deren aktuelle Version 1.6 bringt vor allem den Abschied von vielen veralteten Technologien und die Hinwendung zu aktuellen GNOME-Technologien wie GSettings. Dies soll die Wartbarkeit des Projekt für die Zukunft erleichtern.

Details

Die sichtbaren Neuerungen halten sich hingegen in engen Grenzen: Es gibt kleinere Verbesserungen am Dateimanager, die von Nemo und Nautilus übernommen wurden. Zudem können Fenster in der entsprechenden Liste nun per Mittelklick geschlossen werden. Und dann gibt es noch eine Handvoll neuer Einstellungen etwa zur (De-)Aktivierung des Compositing.

Fragwürdig

Allgemein scheint sich rund um das MATE-Projekt also vergleichsweise wenig zu tun. Angesichts des Vorhandenseins von Cinnamon und auch des "klassischen" Modus in der aktuellsten GNOME-Version stellt sich zudem die Frage, ob die Arbeit für die laufende Anpassung auf neue Basistechnologien wirklich gut investiert ist. Klar läuft MATE auch auf Rechnern, die mit Cinnamon oder GNOME Shell nicht mehr laufen. Ob dies angesichts aktiverer Alternativ-Projekte wie Xfce eine große Zukunftsperspektive bietet, müssen die EntwicklerInnen aber letztendlich natürlich selbst entscheiden. Immerhin ist es ihre Zeit, die sie einbringen.

Software

In Fragen Softwareausstattung liefert Mint 15 beinahe dasselbe wie Ubuntu 13.04, also all die klassischen Desktop-Programme wie Firefox, LibreOffice oder Thunderbird. Dazu kommen aber noch ein paar zusätzliche Anwendungen wie etwa der Videoplayer VLC.

Fazit

Gerade für Linux-Neulinge ist Linux Mint 15 eine äußerst interessante Option. Wo bei vielen anderen Distributionen nach der Installation oft noch nachgebessert werden muss, ist hier bereits alles für den Alltag Notwendige von Haus aus eingerichtet. Zudem ist der Desktop-Aufbau dermaßen gestaltet, dass sich Windows-Abtrünnige schnell zurechtfinden sollten.

Zukunftsfragen

Mit Spannung darf die weitere Zukunft von Mint aber auch noch aus einer anderen Perspektive beobachtet werden. So hat das Projekt bereits angekündigt sich weiter von der Ubuntu- und GNOME-Basis entfernen zu wollen. Dies wird auf Dauer ein erheblich größeres Entwicklungsaufkommen bedeuten, vor allem wenn sich die Code-Basis weiter entfernt und so der Aufwand für die Rückportierung von neuen Funktionen unweigerlich steigt. Ob Linux Mint diese neuen Herausforderungen stemmen kann, ohne dass sich dies negativ auf Softwarequalität und Stabiltät auswirkt bleibt noch abzuwarten. (Andreas Proschofsky, derStandard.at, 23.06.13)

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Linux Mint

Wünsche ich nur das Beste! Von anderen Distributionen im Stich gelassen, habe ich hier mein neues Zuhause gefunden. Ich brauche keine "Touch-fähige", moderne Oberfläche - in erster Linie will ich effizient arbeiten (ich weiß, das hört sich jetzt völlig unmodern an)! Obwohl ich mit < 30 noch jung bin, zähle ich - was IT betrifft - scheinbar schon zum "alten Eisen".

Habe jetzt lange Zeit versucht, mich mit Gnome3 und Unity anzufreunden, und unterwegs einiges mehr ausprobiert - aber es geht einfach nicht! In MATE lebt Gnome2 weiter - effizient und zuverlässig wie eh und je! :)

Denke dass die das schon stemmen werden - der Zulauf ist enorm! Und soweit kann ich mich auch nicht beschweren, und ich nutze den PC vielfältig (vor allem aber viel).

Tats net streiten

Jeda hot des Betriebsystem , des er verdient.

und es geht schon wieder los…
muahahah

Obwohl selbst überzeugter Linuxer der ersten Stunde

kommen mir viele Webstandard Linuxer vor wie engstirnige Katholiken. Hände falten, Goschn halten, Nein es gibt keine Probleme bei Linux, keine ungelösten Aufgaben, das ist Propaganda des satanistischen Marktführers

Auch wenn Linux traditionell vor allem im Server-Bereich stark ist

Es stimmt dass Linux im Serverbereich stark vertreten ist - das ist auch gut so, aber es gibt ja überhaupt keine Adroid-Handys, (W)LAN-Router, Access Points, und viele andere Appliances, oder?
Ohne exakte Zahlen zu kennen, bin ich mir ziemlich sicher, dass alles zusammengenommen noch nie in der Technik-Geschichte unserer Zivilisation ein Betriebssystem so oft im Einsatz ist war oder ist wie Linux!

PS: Auch am Desktop ist es öfter im Einsatz als viele glauben wollen....

Obwohl ich in der Sache selbst mit User RedBullSoizburg gar nicht gut kann

Finde ich die Art und Weise Webstandards angebliche Linux Profis unfair, undiszipliniert, unprofessionell und arrogant. Und ich bin auch ein Linuxer wenn man so will, einer der sich gut auskennt

parallel zu windows 8

hab zurzeit viel freizeit (matura vorüber) und würd es gerne einmal ausprobieren habe aber gehört, dass sich windows 8 mit Linux nicht so gut verträgt. Gibt es schon irgendwelche anständigen lösungen oder muss ich manuell im bios immer umstellen wenn ich windows 8 oder linux booten möchte?

Das was du brauchst ist Virtual Box.

Mit W8 gibt es auch nicht mehr Probleme als mit anderen Windowsen, die Frage ist eher, ob dein Gerät UEFI hat und ob UEFI Secure Boot aktiviert ist. In dem Fall kann es sein, dass nur bestimmte Distributionen damit zurecht kommen, z.B. Fedora.

habe mint per usb gebooted und den installationsassistenten gestartet. daraufhin wurde mir "install alongside windows 8" angeboten. danach habe ich windows 8 gebooted und mit easyBCD einen eintrag für Mint erstellt. Funktioniert einwandfrei, auch wenn ich mich jetzt durch windows bootloader und grub kämpfen muss um es zu booten :3

Deshalb macht man das normalerweise auch anders herum. Grub2 ist ein viel flexiblerer Bootloader und findet eine Windows-Installation normalerweise von allein, wenn du Linux also dauerhaft verwenden willst wäre es besser, grub2 als Bootloader vorzuschalten. Der Windows-eigene Bootloader erscheint nämlich in diesem Fall nur dann, wenn Windows nicht ordentlich gestartet werden konnte.

hier wird dir geholfen:

.
http://wiki.ubuntuusers.de/Ubuntu_Installation

viel erfolg und freude damit ;)

Typisches Beispiel eines Schuß ins Knie eines Linuxers im Linuxforum

Wo wir bei Ihrem link das Problem von Win8 im speziellen erörtert?

passender nick...

so hab ich damals schon ubuntu 09.10 installiert (meine ersten linux erfahrungen xD). Also im Prinzip kann ich jetzt eh schon alle Linux parallel zu windoof installieren trotz secure uefi etc?

unter dem link findet sich nach der suche betr. uefi folgendes:

.
http://wiki.ubuntuusers.de/EFI_Bootm... edirect=no

Ja genau

Ausreichende Kenntnisse des Bootvorgangs werden vorausgesetzt...........Allgemeine Regeln können wir nicht abgeben...........Man muss sich damit schon sehr gut beschäftigen..........usw.

Mehr braucht Otto Norm nicht mehr lesen. Schwubs ist er zurück bei Win. Und das völlig verständlich

Eh. Und?

Heutzutage hat doch schon jeder einen Bekannten, der gerne ein Linux für ihn installiert.

Otto Normaluser wird nie (oder selten) in die Verlegenheit kommen, ein Betriebssystem selbst zu installieren, weil Windows ja meistens schon vorinstalliert ist.
Daher muss sich jemand, der Linux installiert, zwangsläufig ein bisschen besser auskennen als der Schnitt. Wenn er sich davon abschrecken lässt, auch kein Problem, dann ist Windows für ihn wahrscheinlich eh die bessere Lösung.

;-)

also ich kenne mich gar nicht sooo gut aus, aber ein betriebssystem installieren kann ich. meine schwiegermutter, mein schwager, und noch einige andere in der familie kennen sich noch weniger aus, arbeiten aber mit linux, weil sie das von mir verpasr bekommen. ich habe nämlich keine lust, mich mit deren windows-systemen herumzuärgern...

Sie sind halt anders als 8,5Mio ÖsterreicherInnen

glaube nicht...

Ich zitiere dich

"Und ich bin auch ein Linuxer wenn man so will, einer der sich gut auskennt"

Vielleicht kannst du dann dem Jungen vom Land weiterhelfen, und nicht nur deinen Ranz zu Hilfestellungen anderer ablassen? (Vielleicht kennst dich aber auch gar nicht gut aus.)

Da gibts eben keine Hilfestellung beim Thema Linux mit Win8

Aber Sie scheinen derart wahrheitsresistest zu Gunsten Linux zu sein dass Sie erfolgreich sichtliche Probleme einfach ausblenden können und so zu tun als sei alles in Ordnung. Kennt man vom Katholizismus nur zu gut dieses Schemata

ich bekomm einen laptop auf dem ein Win drauf ist.
leg PartedMagic CD oder USB stick ein.

schrumpfe C: auf das notwendigste.
lege eine root partition (wenn möglich SSD) an
Eine SWAP mit 2GB ca.
den rest mach ich zur Home partiton.
installier das GNU/Linux
Bootloader auf eine Boot-partition oder auf die home

schieb die Win CD wieder rein, damit ich den Win Bootloader wieder restore und ins win starte.

Installiere easyBCD und richte mir mein Multiboot ein wo win an letzter stelle steht.

Tada, fertig. hat bis jetzt noch in jeder combo funktioniert.

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