Vorarlberg stockt Mittel für den Pflichtschulbereich auf

21. Juni 2013, 11:30
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Um zusätzlich 3,4 Millionen Euro - Geld soll vor allem in die Volksschulen fließen

Bregenz/Wien - Vorarlberg stockt seine Mittel für die Pflichtschulen um weitere 3,4 Millionen Euro auf. Schon bisher investierte das Land zusätzlich zu den Zahlungen des Bundes pro Jahr etwa 8,5 Millionen Euro in diesen Bereich. "Das zusätzliche Geld wird gebraucht, um die Qualität der schulischen Ausbildung an den Volksschulen zu erhöhen", erklärte Schullandesrätin Bernadette Mennel (ÖVP) in einer Aussendung.

Die aufgestockten Landesmittel dienen vor allem dazu, in den Volksschulen zusätzliche Stundenkontingente zur Verfügung zu stellen. Damit könne eine gezielte Förderung stattfinden, insbesondere dort, wo es etwa wegen eines überdurchschnittlichen Anteils von Kinder mit nicht-deutscher Muttersprache spezielle Herausforderungen gebe, so die Landesrätin. Darüber hinaus sollen mit einem Teil des Geldes die Direktoren im gesamten Pflichtschulbereich administrativ entlastet werden.

Mennel betonte, dass sie die zusätzlichen Leistungen als Vorfinanzierung für den Bund sehe. Sie werde sich bei Unterrichtsministerin Claudia Schmied (SPÖ) dafür einsetzen, dass der Bund "seiner Verantwortung zur Verbesserung der Situation der Volksschulen und zur Entlastung der Schuldirektoren nachkommt", sagte Mennel. (APA, 21.6.2013)

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