Visualisierung von Touristenströmen in Städten

21. Juni 2013, 15:54
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Eric Fischer hat anhand von Twitter- und Flickr-Daten Karten erstellt, die zeigen, wo sich Touristen in einer Stadt am häufigsten aufhalten

Smartphones sind praktisch, zeigen den Weg zur nächsten Busstation, erklären uns die Sehenswürdigkeit, vor der wir gerade stehen, und garantieren, dass sich die Lieben daheim keine Sorgen machen, solange wir von uns hören lassen.

Smartphones machen uns unter Umständen allerdings auch immer und überall sichtbar. Eric Fischer hat diese Sichtbarkeit für ein Projekt genutzt, bei dem er drei Milliarden Tweets mit Geo-Tag seit September 2011 gesammelt hat, um zu visualisieren, wie viele Einheimische und Touristen sich in einer Stadt befinden. Je nachdem, ob sich Menschen schon länger in einer Stadt aufhalten und von dort twittern oder nur über einen kurzen Zeitraum von weniger als einem Monat, ordnet er sie als Einwohner (blau) oder Touristen (rot) ein und erstellt mit diesen Daten seine Karten.

Das Projekt "Locals and Tourists" zeigt also, wo beispielsweise in Wien vor allem Einheimische und wo Touristen twittern. Eindeutige Touristensammelpunkte sind demnach der erste Bezirk und Schloss Schönbrunn.

Ebenfalls abrufbar ist, welches Handy zum Twittern benutzt wurde und in welcher Sprache die Tweets abgeschickt wurden.

Fischer hat auch Flickr-Daten ausgewertet und ebenfalls entsprechende Karten erstellt, die zeigen, wo sich Touristen in Städten aufhalten. Auch hier gelten blaue Punkte für Einheimische und rote Punkte für Touristen. Gelbe Punkte stehen für Aufnahmen, die sich nicht eindeutig zuordnen lassen. (red, derStandard.at, 21.6.2013)

  • Bild nicht mehr verfügbar

    Die Innenstadt und Schönbrunn sind wenig überraschend die Hotspots für Wien-Touristen.

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