Zechner: "Leuchttürme auf Minimum"

20. Juni 2013, 18:09
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ORF-Zentrum wird wieder besiedelt - TV-Chefin Zechner warnt: ORF-Fernsehen am Limit

Wien - Mehr als die nun geplanten 34,6 Millionen kann das ORF-Fernsehen nicht mehr einsparen: Davor warnte TV-Direktorin Kathrin Zechner Donnerstag am Rande des Stiftungsrats. Die "Leuchttürme" des öffentlich- rechtlichen Fernsehens strahlten nur noch "auf Minimum", wenn die Gebührenabgeltung des Bundes 2014 tatsächlich ausbleibt. Die Entscheidung soll nach der Nationalratswahl Ende September fallen.

Zechner verteidigte auch die Quotenbringer Fußball-Weltmeisterschaft und Olympische Winterspiele in Sotschi. Ohne die Kosten für diese beiden Großevents müsste das ORF-Fernsehen 2014 nur rund 15 Millionen weniger budgetieren.

Das ORF-Radio muss nach Infos am Rande des Stiftungsrats sechs Millionen Euro einsparen, wenn die Republik Gebührenbefreiungen nicht mehr abgilt. Die Landesstudios rund drei Millionen. Die Kleine Zeitung berichtete etwa von Plänen, kaufmännische Bereiche wie Marketing der Landesstudios zusammenzulegen.

Das Imperium kehrt zurück

Eine Entscheidung zum ORF-Standort hat der Stiftungsrat Donnerstag einstimmig getroffen: Das derzeit statisch sanierte Hauptgebäude des ORF auf dem Küniglberg werde Anfang 2015 wieder besiedelt, beschloss das Gremium laut Mitgliedern. (fid, DER STANDARD, 21.6.2013)

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