"Battlefield 4" lässt Spieler auf Tablets kommandieren

20. Juni 2013, 12:15
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DICE führt triggerbare Zerstörungen ein und baut den Spectator-Modus aus

Der im Herbst erscheinende Shooter "Battlefield 4" erhält einen "Commander"-Modus, der sich auch auf Tablets nutzen lässt.

Strategischer Helfer

Als Kommandant nimmt man nicht direkt an den Kämpfen teil, sondern versucht, sein Team mit Übersicht strategisch zu unterstützen, abhängig davon, welche Ressourcen gerade zur Verfügung stehen. Dies hängt wiederum von den gerade gehaltenen Flaggen ab, die etwa den Abwurf von Fahrzeugen erlauben.

Standardmäßig agiert der Commander auf einer 2D-Übersichtskarte, kann aber in eine detailiertere 3D-Ansicht schalten. Es ist möglich, via Livefeed abzufragen, was einer der eigenen Kämpfer gerade sieht, wobei dieses Feature nicht auf Tablets funktioniert.

Für jedes der beiden Teams gibt es nur einen Kommandanten. Wer diese Rolle ausfüllen will, muss außerdem ein gewisses Mindestlevel erreicht haben. Da die Commander nicht als Spieler gezählt werden, können praktisch bis zu 66 Menschen gleichzeitig an einer Partie auf einem Server teilnehmen.

Zerstörungen

Spielerisch auswirken wird sich auch die Einführung von triggerbaren Zerstörungen. Auf der E3 zeigte man etwa einen Wolkenkratzer, der nach ausreichenden Zerstörungen spektakulär einstürzte. Bei Kämpfen im Untergrund soll der Deckenbereich der U-Bahn beschädigt werden können, sodass die darüber liegende Straße einstürzt.

Mehr Einblick für Zuseher

Der Zusehermodus wird außerdem deutlich ausgebaut. Daniel Matros, Produzent bei DICE hat die besonders für E-Sport-Freunde interessanten Features vorgestellt.

Spieler lassen sich in Ego- und Third-Person-Perspektive verfolgen. Der Zuseher wird dabei stets am laufenden Stand über Munition und Gesundheit aber auch über bisherige Abschüsse und Tode gehalten. Über die Gesamttabelle lässt sich nun ebenfalls schnell zum Kämpfer der Wahl navigieren.

Über die Karte im "Tabletop-View" erhält man eine flotte Übersicht über das laufende Geschehen und kann sich schnell an einen beliebigen Ort versetzen. Insgesamt fünf "Freecams" stehen jedem Zuschauer zur Verfügung. Wechselt man von einer Kamera zur nächsten, verbleibt erstere an Ort und Stelle.

(Video: "Battlefield 4" - Preview)

  • "Battlefield 4" bringt eine Reihe von Änderungen mit.
    foto: dice

    "Battlefield 4" bringt eine Reihe von Änderungen mit.

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